Folge 124: Resilienz oder Singen bis die Ärzte kommen
Shownotes
Wenn man Teenagerkinder zuhause hat, kann man Schlaflosigkeit sehr gut mit der Toniebox und Edits überbrücken. Und dann, wenn man sich am Weltkindertag für Resilienz einsetzt sind auch die anderen Zeiten nicht besser als das geliebte Früher. Nur leider haben Kinder heute mehr Denkverbote und weniger Risikokompetenz. Wir glauben dennoch, dass alles wieder gut wird, weil es früher auch keine Härchen in der Wimperntusche gab. Bedeutsam finde wir die Selbstwirksamkeit, die dann entsteht, wenn Kinder Fehler ohne Ende machen. Dabei wird so manches Auge blau, denn Gefahrenzonen und Selbstvertrauen stehen in einem Zusammenhang. So manche Impulssteuerung bedarf der analogen Welt und dazu gehören auch BHs auf dem Küchentisch und Singen als Körperverletzung. Claudija hat auf jeden Fall starke Kinder und eine schwache Stimme. Und Anke denkt, so mancher Mensch sollte lieber trommeln statt singen. Diese Ehrlichkeit sollte durch die Straßen auf und nieder tönen, vor allem sollte man Kindern und sich selbst mehr Fehler erlauben. Weil wir Menschen sind. Und wollen wir nicht alle nur sein, wachsen und in Würde alt werden? Shine on!
Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433
Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Wie kommen bei Stolz und Ballmann dem Podcast von und für Herzensmenschen?
00:00:05: Dr.
00:00:06: Anke Ballmann in Entwicklungspsychologin und Claudia Stolzz, Familientherapeutin
00:00:11: teilen
00:00:11: ein und Aussichten über Gott und die Welt – die inspirieren und stärken.
00:00:16: Fühl dich eingeladen das Schöne im Leben zu sehen und zu teilen!
00:00:31: Zu alt gewohnten Zeit.
00:00:33: Ja, Sonntag morgens!
00:00:36: Ist schon eine gute Zeit?
00:00:39: Ja, irgendwie schon.
00:00:41: Dann weiß man, man hat jetzt keine Anschlusstermine, zumindest keine, die dann vor der Tür stehen.
00:00:47: Sondern man kann das alles ein bisschen ruhiger angehen lassen.
00:00:50: und ja ... Wenn man Teenager Kinder hat, sind manchmal die Nächte, weil sie früher sind zu klein.
00:00:57: Da schläft man nicht gut und später sind so groß.
00:00:59: Dann schlägt man auch nicht gut, weil die dann auf Tralafite sind Und Mutti ja doch irgendwie immer wissen will wo hat das Kind jetzt geschlafen?
00:01:07: Wo ist es abgeblieben?
00:01:09: also ich mache mir keine Sorgen aber Ich weiß dann doch gerne nach zum drei Wo ist sie denn jetzt?
00:01:14: Kommt sie noch nach Hause, kommt sie nicht nach Hause.
00:01:17: Brauchst Sie vielleicht irgendwas?
00:01:19: Also man schläft dann nicht ganz so tief!
00:01:22: Ich freue mich dann immer total weil sie einfach Spaß und Freude hat und unterwegs ist mit ihren Freunden und Freundinnen.
00:01:30: und ja aber die Nächte sind da nicht so ganz im Tiefschlaf.
00:01:34: deswegen war ich heute Morgen auch schon früh wach.
00:01:37: wir haben ja auch schon gewhatsapt.
00:01:40: Und jetzt hören wir uns wieder.
00:01:43: Und du hast heute noch was entdeckt.
00:01:44: Ich dürfte sofort davon partizipieren!
00:01:47: Du hast heute morgen Edits entdeckt.
00:01:50: Ah, ich habe Edits.
00:01:51: Genau.
00:01:53: Edits auf Instagram.
00:01:55: Wir können ja mal ein Tutorial machen für Edits.
00:01:59: Du kannst für mich ein Tutorial machen mit Ediths, weil ich mittlerweile ... Ich konnte ja meinen YouTube-Kanal nicht.
00:02:06: Ich kann jetzt da Videos hochladen und so.
00:02:08: Ja!
00:02:09: Ich bin praktisch ein technisches Genie jetzt.
00:02:12: Wir müssen dann noch mal dreihundert Prozent drauflegen, liebe Anke, weil wir sind alt.
00:02:18: Weißt du?
00:02:18: Wir könnten Dinge, die manche von zwanzigjährigen ... können.
00:02:23: Und ich finde, das ist wirklich bedeutend!
00:02:26: Gestern hat ein Bekannter von meinem Mann, der mit dem gesprochen ist, dass zu viel ich im Auto habe, das mitbekommen ist und er hat gesagt, du wirst doch einen Laptop
00:02:35: haben.".
00:02:36: Ja, hab' ich aber also... Da gehe ich ja nie dran, also sowas nutze ich gar nicht.
00:02:42: Ich könnte mir keine Leben ohne Laptop vorstellen!
00:02:46: Das ist mein Hauptarbeitsgerät.
00:02:49: Aber so Sachen wie... Also ich wusste wirklich nicht, wie das mit YouTube und so weiter Videos hochladen und eine Freundin schneidet die dann und macht die hübschtes kann ich nicht.
00:02:59: Und jetzt weiß ich aber schon, wie ich aus dem Bild irgendwie schrift... wahrscheinlich irgendwann mal.
00:03:04: Aber jetzt arbeite ich mich... Ich mach heute noch Addits!
00:03:06: Ich verspreche es dir weil ich bin sehr beeindruckt und mache Addits.
00:03:11: Wir wollten nicht über Technik sprechen.
00:03:13: wir haben nämlich ein Thema heute.
00:03:14: Wir haben uns gerade überlegt über was wir sprechen und da waren wir uns ganz schnell ganz einig dass wir heute über den Weltkindertag sprechen.
00:03:27: Also wenn ihr den hört, ist der schon.
00:03:29: vor einer Woche war praktisch der Weltkindertag.
00:03:31: Für uns ist er aber heute und das finde ich ganz spannend.
00:03:36: und das Motto ... Das habe ich natürlich nachgeguckt weil ich es nicht wusste.
00:03:40: Das Motto lautet Starke Kinder starke Zukunft und wir könnten mal drüber sprechen wie wir denn für diese garantiert sehr herausfordernde Zukunft kinderstark machen können.
00:03:52: Was gibt
00:03:53: es denn starke Kinder?
00:03:55: Resiliente Kinder, ganz klar resiliente Kinder.
00:03:59: Für mich ist ein starker Mensch der nicht ... Also, der flexibel ist, der sich anpassen kann an die Umgebung in der er lebt, der schnell lernt und ich glaub das brauchen die Kinder unbedingt weil es verändert sich ja alles grad so wahnsinnig schnell.
00:04:17: gerade haben wir über Eddits gesprochen.
00:04:18: also ich glaube dass die Welt sich immer schneller drehen wird kleinen Menschen von jetzt, dass die definitiv
00:04:30: in ...
00:04:31: Jetzt schon und in Zukunft extrem flexibel sein müssen wenn sie gut leben wollen.
00:04:40: Und ich glaube es ist ganz wichtig, dass wir ihnen jetzt ... Wir können Sie damit stärken, wenn wir Ihnen jetzt die analoge Welt geben.
00:04:53: Weil ich glaube das dass das die größte Herausforderung sein wird, auch zu schauen.
00:05:01: Diese Verbindung von Analog und Digital eventuell – also ich merke es jetzt an Menschen, auch an mir übrigens – die KI ist.
00:05:10: mittlerweile.
00:05:10: diese ganzen Fake-News und das ganze Zeug oder irgendwelche Videos sind ja mittlerweile so gut zum Teil!
00:05:17: Oder die ganzen Fishingmails?
00:05:19: Ich kriege jeden Tag E-Mails, wo ich mich echt denke... Ich weiß nicht mehr, ist das jetzt fake oder nicht?
00:05:26: Also lösche ich einfach alles was ich nicht kenne.
00:05:31: Das war auch nicht besonders intelligent.
00:05:33: Nee
00:05:33: aber besser so als andersrum und also besser so hat sich es überraschend zu lassen wie wir das ja auch hatten vor kurzem.
00:05:42: Ja
00:05:42: das war bei uns!
00:05:44: Für mich sind starke Kinder, ich glaube sie brauchen die Möglichkeit sich selbst kennen zu lernen und ich glaube, das muss in den ersten paar Lebensjahren passieren.
00:05:55: Also ich sage jetzt mal ganz grob wieder im Alter mit dem wir uns die ganze Zeit beschäftigen.
00:06:02: Das ist auf jeden Fall U-III ganz wichtig und U-VI auch nochmal.
00:06:08: Und dann glaube ich eben daran dass so Dinge wie Schreiben mit der Hand Immer noch eine ganz wichtige Kompetenz ist für auch die Hinentwicklung.
00:06:25: Überhaupt handwerkliche Geschichten, was immer gerne so der Waldorfpädagogik zugeschrieben wird finde ich sollte überall eingeführt werden.
00:06:37: Also da gehe ich jetzt mal ganz weg vom Anthroposophischen oder von Waldorf, sondern dieser Hand am Augekoordination wenn du und vor allen Dingen das beide Hände miteinander arbeiten weil nur dann arbeiten auch wirklich beide Gehirnhälften miteinander.
00:06:53: Und wenn nicht mehr jetzt mal so einen kleinen Menschenvorstelle der zum Beispiel Hekelt- oder Strickt- oder eine Stricklisel bedient, obwohl ne Stricklisel da hältst Du mit der linken rechten Hand und bedienst es dann mit der anderen.
00:07:07: Aber wenn du jetzt behauptest...
00:07:08: Ich hatte natürlich eine Stricklesel!
00:07:11: Wir hatten sowas alle, wir haben auch alle Handarbeit.
00:07:17: in irgendeiner Weise schon gemacht.
00:07:19: Auch wenn es bloß aus Ermangelung von den Möglichkeiten gibt, also wenn ich für meine Puppe oder für meine Barbie-Puppe irgendwie ein schickes Kleid wollte dann musste ich schon selber zu Nadeln und Faden greifen weil man jetzt auch nicht einfach auf Amazon irgendwas bestellen konnte.
00:07:36: das heißt wir lebten ja wie heute aber es gibt doch wie heißen nochmal die diese ganz mittelalterlich leben
00:07:46: Amish.
00:07:47: Ja, wir sind ja fast amish-aufgewachsen in Bezug
00:07:52: auf Mini-Sensoren.
00:07:55: Aber was die Medien
00:07:57: betrifft dich?
00:07:58: Na ja gut war eine andere Zeit.
00:08:00: also die Kinder leben jetzt und es geht hier auch nicht drum dass wir jetzt irgendwie früher alles besser?
00:08:06: nee war es definitiv nicht.
00:08:08: Ich glaube nur, dass wir als Menschen uns nicht so sehr verändert haben oder andersherum dass wir uns langsamer verändern als wir vielleicht denken.
00:08:16: und ich glaube wenn wir den Kindern eben solche grundlegende Dinge nehmen also wenn wir ihnen das Denken im Prinzip verbieten weil wir ihnen keine Herausforderungen mehr geben.
00:08:32: Das ist glaube ich ein ganz großer Fehler.
00:08:34: Heute leben ja die Kinder unfassbar sicher in Anführungsstrichen.
00:08:38: Es ist schon schwierig für ein Kind, sich tagsüber einen Finger zu klemmen irgendwo und es ist schwierig, sich irgendwelche Blessuren zuzuziehen was aber auch bedeutet dass man den Kindern den Umgang mit diesen Dingen nimmt.
00:08:57: also wer?
00:08:57: ich erinnere mich noch gut an mich als ich klein war.
00:09:01: Ich war eine begnadete Baumkletterin.
00:09:04: Ich bin in jeden Baum, wenn ich irgendwie da hochkam war ich da drin und natürlich haben wir mit Räuberleiter das dann auch gemacht.
00:09:12: Und ich habe es geliebt!
00:09:14: Und ich erinnere mich heute noch sehr genau an dieses Gefühl zu schauen kann nicht auf diesen Ast treten?
00:09:22: Wird er mich halten?
00:09:24: Weißt du das ist ja.
00:09:25: das ist dann nicht ein TÜV zertifiziert, sondern mein Gefühl entscheidet.
00:09:30: Ich kann nicht einfach da drauf, weil irgendeine Tüv hat das schon abgenommen, sondern ich muss
00:09:35: gucken.".
00:09:36: Das heißt, ich übe ja auch meine Einschätzung!
00:09:39: Wie weit kann ich gehen?
00:09:42: Was kann ich mir
00:09:43: zutrauen?!
00:09:43: Es sind laufend Herausforderungen und
00:09:46: das
00:09:46: macht heute kein Kind mehr.
00:09:49: Du übst vor allem – und das glaube ich ist unfassbar wichtig Du übst Urteilsfähigkeit und du übst auch, du gehst ein Risiko ein.
00:10:00: Und du wirst natürlich auch scheitern, weil irgendwann ... Da fällst du runter oder verletzt du dich und dann wirst du lernen wie sich Schmerz anfühlt und vor allem ganz wichtig, wie Heilung funktioniert.
00:10:16: Wenn du diese Angst, ich weiß noch, wie es
00:10:18: ist,
00:10:19: hast dich meine Dwegen überschätzt Und dann bist du dort und diese Angst.
00:10:28: Also es ist schon heftig, die du dann hast.
00:10:31: Weil du auf einmal Panik bekommst und ich weiß kommst du hier nochmal runter.
00:10:36: Du musst ja irgendwie eine Lösung finden.
00:10:38: das heißt du musst dich erstmal beruhigen weil in der Panik wirst du keine Lösung finden und du bist ja völlig auf dich selber gestellt.
00:10:48: unten sind vielleicht ein zwei Freunde dir irgendetwas hochrufen aber du musst da oben in der Baumkrone selber klarkommen Unfassbares Training für später,
00:11:00: für
00:11:01: die Situationen.
00:11:02: Wenn du dann im Internet dieses Gefühl bekommst ... Du hast, du fürchtest dich da oder irgendetwas ist!
00:11:10: Dann hat dein Gehirn ja Skills wie es damit umgehen.
00:11:14: Für allen Dingen hatte es auch eine Referenz-Erfahrung gemacht.
00:11:21: ich schaffe das
00:11:23: Genau, das meine ich mit Resilienz.
00:11:25: Du hältst es einfach aus und lernst damit umzugehen.
00:11:29: Du kriegst diese ganzen Skills von denen du gerade gesprochen hast.
00:11:32: Ja!
00:11:32: Du weißt wie du mit dir umgehst?
00:11:34: Du weisst wie reagierst du wenn du Angst hast?
00:11:37: Du kannst es vielleicht nicht benennen da wir mussten später Psychologie studieren ist aber gar nicht wichtig.
00:11:42: viel wichtiger wie der Begriff ist einfach der Umgang damit.
00:11:45: ganz genau.
00:11:46: Ich glaube, wenn du das ein paar Mal im Leben gemacht hast ... dass dir Dinge nicht gelingen.
00:11:51: Dass du aber weißt wie du dann was verändern musst damit sie dir gelingen?
00:11:56: Auch wenn du merkst, dass eine Haut zum Beispiel heilt so heilen ja auch Seelen.
00:12:01: also es reden immer wieder über Trauma
00:12:04: und
00:12:04: nur weil du mal ne schlechte Erfahrung gemacht hast heißt es ja noch lange nicht dass du traumatisiert bist.
00:12:09: Ja und ich glaub das ist wir nehmen den Kindern Dadurch, dass alles tüftzertifiziert ist.
00:12:18: Jede Ecke ist rund.
00:12:21: Nehmen wir ihnen viel Selbsterfahrung.
00:12:24: Nicht, dass ich Kinder in Gefahr bringen möchte ... Ich stimme den Menschen zu und sagen, wir brauchen mehr Erwachsenen-freie Räume.
00:12:33: Das ist schwierig!
00:12:36: Ich lebe auf dem Land direkt am Wald.
00:12:40: Hier wäre es kein Problem.
00:12:42: Wir haben Nachbarn mit drei Kindern Und ich kann dir genau sagen, wann Ferien sind.
00:12:47: Weil je nachdem sind die Kinder abends länger draußen oder nicht?
00:12:52: und die haben echt Spaß im Garten und alle drei Minuten brüllt einer weil immer irgendwas passiert.
00:12:59: ja
00:13:00: genau Wir haben dir ein bisschen aufwachsen hören.
00:13:04: Wir wohnen hier seit über sechs Jahren, und als wir hergezogen sind ... Da hab ich mal einen Podcast drüber gemacht.
00:13:12: Die Tochter von denen, ich nenn sie nur Ich-Gewinne!
00:13:15: Die hatte hier mein Geburtstag gefeiert im ersten Jahr, als wir gewohnt haben.
00:13:19: Dann hat die ganz viele Gäste gehabt.
00:13:21: Und du hast sie einen ganzen Nachmittag.
00:13:23: Hat die gebrüllt?
00:13:24: Ich gewinne, ich gewinnte.
00:13:25: Ich dachte mir nur so, Wahnsinn, dieses Kind wird gewinnen ja.
00:13:31: Jetzt ruft sie nicht mehr.
00:13:32: Ich gewinne, aber ich würde mal sagen, sie quält ihre Brüder und weil ... Sie ist immer lauter als die Brüde.
00:13:38: Und die können direkt in Wald gehen und da machen die ganz andere Erfahrungen.
00:13:42: Ich hab selber neulich, ich hatte so ... Kennst du diese Turnschuhe, die du nicht binden musst?
00:13:47: Hier Slip-Ons, ganz schick!
00:13:49: Ja
00:13:50: ja.
00:13:50: Genau, Slip Ons sind natürlich viel weicher also ein gescheiter Schuh.
00:13:56: Und ich bin halt mit Slipons durch den Wald gelaufen.
00:13:58: Ich bin über eine Wurzel und bin hingefallen.
00:14:03: Und habe mir richtig das Knie aufgeschlagen!
00:14:06: Und ich meine, da hab' ich mal auch gedacht so ja okay zwei Dinge gelernt A- nicht mit Slip uns durch diesen Wald weil es ist ja so ein Wald mit ganz vielen Wurzeln am Waldboden.
00:14:16: Ich bin natürlich Querfeld eingelaufen... ...und ich habe auch wieder mal beobachten können wie
00:14:23: gut
00:14:24: ein Mensch heilen kann, ja?
00:14:27: Also mittlerweile ist das Knie verhalten.
00:14:28: Es war richtig aufgeschlagen und ich glaube es ist so wichtig dass das Kinder auch erleben.
00:14:35: Das tut weh!
00:14:36: Ich habe eine Verletzung und mein Körper schafft es.
00:14:39: Auch diesen Glauben an den Körper, diesen Glauben an alles wird wieder gut.
00:14:46: Und wenn ich mir vorstelle...ich hab neulich wie heißt die denn Luisa Neubauer?
00:14:52: Luisa Neubauer habe ich mir eine Rede von ihr angehört.
00:14:54: Sie hat beschrieben, wie die Welt jetzt aussieht und weitergeht.
00:14:59: Wie sie aufgewachsen ist.
00:15:00: Da hatte ich mich nur so um Gottes Willen.
00:15:02: Wenn du dir das anhörst ... da wird es schon echt schwer, Hoffnung zu bewahren wegen dieses Ey komm jetzt!
00:15:11: Ihr kriegt es hin?
00:15:12: Ich meine, wir zwei müssen das nicht mehr hinkriegen.
00:15:15: Das willst du nicht hören.
00:15:16: aber Wenn die ganz jungen Babys jetzt, wenn die erwachsen sind.
00:15:21: Da gießen die uns schon die Stiefmütterchen auf unseren Kräbern stehen.
00:15:26: Falls da Stief-Mütterche stehen.
00:15:29: Das ist in Ordnung!
00:15:32: Ich glaube
00:15:33: bei mir hüpfen Delfine um mich herum und ich will in eine Adria versenkt werden.
00:15:38: Das is auch gut.
00:15:40: Guck, da müssen sie schon nix gießen.
00:15:43: Gott, Stiefmütter, ich helfe uns am Grab.
00:15:46: Du bisher ...
00:15:47: Nein!
00:15:48: Ja gut, ihr müsst nicht für die Herbst-Bepflanzung ist dann, glaub ich schon?
00:15:53: Nein, wir
00:15:54: müssen den Weihlbach über dir.
00:15:57: Das kannst du machen.
00:15:57: Du kannst gerne Ventura mit dem Rollator hinter zum Grab läufst.
00:16:03: Egal.
00:16:03: Ich glaube halt einfach, die Kinder brauchen ... Die brauchen Hoffnung.
00:16:10: Die brauchen
00:16:10: den Glauben, dass sie das schaffen können.
00:16:13: Ich gucke immer diese ganzen AI-Geschichten und wenn ich mir jetzt schon diese ganzen Videos angucke mit diesen in Anführungszeichen humanoiden Roboter nicht finde, den Begriff grausam ... die sind jetzt mit Haut überzogen.
00:16:29: Wir wissen doch, dass in absehbarer Zeit, und ich glaube, dass wir das noch ein bisschen mitkriegen, werden halt nicht mehr nur Menschen und Tiere, diese Pflanzen natürlich diesen Planeten bewohnen.
00:16:45: Im wahrsten Sinne des Wortes da werden halt auch Maschinen rumlaufen.
00:16:49: ja wir benutzen
00:16:50: doch jeden tag diese maschinen aber wir können glaube ich ganz gut damit umgehen.
00:16:55: also wir beide natürlich.
00:16:56: jetzt aber die idee von wegen dass sie immer mehr immer mehr mitbestimmen und entscheiden auch.
00:17:04: Ich habe es ja selber schon gemacht, ich hatte so einen Patch am Arm der mir meinen Zucker wert die ganze Zeit sagt und ich hab den jetzt nicht mehr weil ich mir gedacht habe ich verlerne vollkommen
00:17:17: auf
00:17:17: mich zu hören wenn ich den ganzen Tag aufs Handy gucke und checke was kann ich ihn jetzt essen bei welchem Wert?
00:17:24: Ich möchte, mein Gefühl möchte ich gerne.
00:17:29: Dass nicht das letzte Wort hat und nicht erst, aber ich möcht's gern
00:17:33: wahrnehmen.".
00:17:34: Und es gab ja mal eine Zeit in der man dieses Gefühl ... auch das Gefühl für Selbstwirksamkeit und dass sich das Gefühl selber erlernt hat.
00:17:45: Und zwar nicht indem uns das beigebracht wurde durch irgendwelche Förderprogramme sondern weil das Leben dazwischen kamen.
00:17:53: Es geht doch nicht darum Dass man in einer besonders privilegierten Familie oder so aufwächst, es geht darum dass man einen Menschen hat der ein sieht und einem Menschen der mit Mitgefühl begegnet.
00:18:05: Und das man Herausforderungen meistert und dass man weiß, dass man vielleicht auf jemanden zurückgreifen kann.
00:18:11: Wenn man es irgendwie nicht weiterschaft.
00:18:13: Und diese in Anführungsstrichen Kleinigkeiten... Mein Sohn hat mir gestern ein ganz großes Kompliment gemacht.
00:18:20: also ich habe wirklich in der Küche gestanden und Tränchen verdrückt.
00:18:23: und das wo ich mich ausnahmsweise mal geschminkt habe weil ich nämlich in die Stadt gehen wollte.
00:18:28: Hattest du keine wasserfeste Wimperntusche?
00:18:32: Ich weiß es gar nicht.
00:18:32: Ich hab eine, die ich von dir geschenkt bekommen habe ... Die
00:18:35: Garra sehr wahrscheinlich wasserfest.
00:18:38: Das
00:18:38: ist die ohne Bürste.
00:18:39: dieser eine da?
00:18:41: Oh, die is'n nicht wasserfest!
00:18:42: Siehst du?
00:18:44: Aber die hat so Herchen bekommst Du mit dem Ding zurecht?
00:18:47: Ja,
00:18:47: sehr gut.
00:18:48: Ich habe ein bisschen gebraucht aber ich komme sehr gut in den Witz.
00:18:50: Die ist für alte Frauen übrigens.
00:18:51: Die habe ich gekauft.
00:18:55: Für alte Frauen, das sind so Herrchen mit drin.
00:18:58: Das ist sowieso ein kleines Stahlrohr mit Rillen und in diesen Rillens sind keine Ahnung, Herrchen... Ich kann es aber nicht!
00:19:06: Ja die machen deine kurzen Wimpern lang und dann hast du noch schöner Augen.
00:19:11: Die Kuh haben ganz lange Wimpering,
00:19:15: die schminken sich jeden Morgen damit mit diesem silbernen... Eine Kühe
00:19:19: haben wir von Natur aus glaube ich.
00:19:22: Na, auf jeden Fall stand ich in der Küche mit ... Wir haben noch einen Kaffee getrunken und eine Kleinigkeit gefrühstückt.
00:19:29: Und dann sagte mein Sohn so, weißt du, Mama?
00:19:32: Also wir haben über euch ... Ich weiß gar nicht, wie wir darauf gekommen sind.
00:19:35: Irgendwie sind wir da draufgekommen.
00:19:38: Kinder, genau, ich hab erzählt, dass ich beim Baby war.
00:19:41: Und hab gesagt, das Baby ist ja so süß!
00:19:45: Dann haben wir beide über Baby gesprochen.
00:19:47: Und so sind wir von einem aus nächste.
00:19:49: Und er sagte so, Mama weißt du das was ich toll finde.
00:19:54: So als Gefühl für mich ist dass ich egal was passiert egal welche Schwierigkeiten so auf mich zukommen Ich immer das Gefühl habe Das kriege ich hin!
00:20:07: Das schaffe ich schon.
00:20:09: Also ich gehe nicht davon aus Dass irgendetwas schlecht bleibt Sondern ich weiß sofort...das ist wie so ein Automatismus Ich krieg das hin, das schaffe.
00:20:19: Und dann sagt
00:20:20: er erst diese Selbstwirksamkeit, dass ich das habe.
00:20:24: Sagt er so Mama, ich bin so froh, dass ... Ich das entwickeln durfte bei euch und das war noch der Moment wo die Tränchen liefen.
00:20:32: Weil wenn man dann so ... Im Grunde kann man auch erst wirklich sagen, älteren, wenn ich ne Jünger sind und man sagt ja, dann denkt man mal, wie mach' ich das denn jetzt?
00:20:43: Und ich mein richtig und falsch gibt es sowieso nicht.
00:20:45: aber Ich habe gesagt, wenn die Kinder mal erwachsen sind, dann guckt man zurück und dann versteht man die Dinge erst.
00:20:54: Und das war natürlich gestern ein sehr schönes Erlebnis – aber das meinte ich!
00:20:57: Die wissen für jede Lebenslage egal was kommt?
00:21:02: Irgendwie komme ich da schon durch.
00:21:04: Genau das meine ich mit Resilienz und Selbstwirksamkeit, und wie du sagst, Selbstwirksamkeit ... Das hast du ja ... Kannst du ja, das ist ja Retrospektiv, muss man Fremdwort reinhauen hier?
00:21:16: Ja.
00:21:18: Und... Du weißt es ja vorher einfach nicht, ob's klappt.
00:21:21: Aber der Glaube an dich selbst auch ist so wichtig und das ist eines der schönsten Komplimente überhaupt die du kriegen kannst.
00:21:28: Du hast aber auch was gesagt.
00:21:30: da will ich mal kurz etwas dazu sagen.
00:21:32: Es gibt nicht richtig und falsch sehe ich anders.
00:21:35: natürlich gibt es richtig und falsch?
00:21:37: Ja, natürlich.
00:21:37: Du kannst es so richtig versauen mit deinen Kindern.
00:21:40: Grundlegend Fehler machen ohne Ende.
00:21:43: Dafür haben ja die meisten wahnsinnig Angst und ich denke ... Die Angst ist, ich glaube sogar, dass das wichtig ist weil dich hält, die nennen wir es mal Sorge, die Sorge hält dich auch wachsam und dann reflektierst du immer wieder.
00:22:01: Ich habe gestern was gesehen, es hat mir wahnsinnigt gut gefallen.
00:22:04: Da hatte mein Baby einen ganzen Apfel in der Hand und hat da in diesen Apfel gebissen.
00:22:13: Und die war ... Ich hab das Bild gesehen, wo sie zum ersten Mal diesen Apfel in die Hand gattet.
00:22:18: Dann habe ich gesehen wie sie reinbeißt.
00:22:19: Dann hab ich gesehen, wie es zweitermann reinbeist.
00:22:21: Und dann hab ich ihr Gesicht gesehen, als sie das praktisch geschafft hat.
00:22:24: Oh
00:22:25: my God!
00:22:26: Wo ich dachte mir nur so ... Also A, der Traum eines jeden Logopäden Kind beißt in einen Apfel Und das ist Selbstwirksamkeit.
00:22:38: Sie sieht dieses Ding und für so einen kleinen Kopf, ist ein Apfel ganz schön groß!
00:22:44: Das ist quasi Wassermelone für uns.
00:22:47: Und sie war einfach ... Du siehst so richtig wie sie sich freut wenn ihr was gelingt, was sie ausprobiert.
00:22:56: Und Selbstwirksamkeit kann man eben nicht trainieren.
00:23:00: Die Kinder brauchen aber die Möglichkeit dazu.
00:23:03: Und deswegen, wenn ich die ganze Zeit Programme vorgebe.
00:23:06: Wenn ich die ganzen Zeit entscheide was Kinder wann machen und wenn ich immer alles nur auswähle.
00:23:12: Wenn sie nichts mehr probieren dürfen.
00:23:14: Wenn Sie nicht scheitern dürfen weil ich ihnen... Weil ich sie bewahren will dann wird es schwierig.
00:23:21: Nur du sagst das ganz ganz toll.
00:23:24: Ich kann auch Kinder ganz schnell überfordern.
00:23:28: Wir muten unseren Kindern Also unseren Kindern, den jungen Kindern.
00:23:32: jetzt mutten wir auf körperlicher Ebene verhältnismäßig wenig zu.
00:23:40: Da gibt's alles zertifiziert.
00:23:42: es wird die Räume werden alle so gebaut dass da ja nichts passieren kann.
00:23:48: Wir muten über ihnen aber ganz früh auf psychischer Ebene viel zu viel zu.
00:23:56: und Wie soll denn eine Psyche stark werden, wenn sie die ganze Zeit überfordert ist?
00:24:02: Das sind wir wieder bei unserem Thema.
00:24:04: Wir haben ja noch ein paar Folgen bis zu dem selben Thema.
00:24:09: Und das heißt ... Die können nicht lernen mit Emotionen umzugehen, wenn Sie da nicht in einer gewissen Sicherheit sind.
00:24:20: Die Räume sind sicher aber die inneren Räumen sind nicht sicher.
00:24:24: Da hätte ich ein schönes Foto zu Wie man ... Ich weiß, wer nicht ist.
00:24:32: Wo man darstellen kann, dass ein Lernprozess war, wo die inneren Räume ganz sicher waren und das Kind aber sehr lediert aussieht nach diesem Lern-Prozess.
00:24:45: Das Kind des Claudias.
00:24:47: Wir können beschreiben dieses Foto, dieses Claudias Mittleres Kind, also ihr kleiner Sohn damals.
00:24:54: Der hat so ein richtig blaues Auge.
00:24:56: Aber so recht zugeschwollene Bluter
00:25:00: laufen.
00:25:00: Ganz schlimm sieht es aus und zwar wollte er immer die Treppe alleine hoch krabbeln, fand der riesig.
00:25:10: Einmal hatte aber irgendetwas im Hintergrund gehört.
00:25:14: beim Krabbel versucht drehte er sich da nach hinten rutschte mit einer Hand aus und ist mit dem wie heißt dieses Dieser Knochen im Gesicht, direkt unter dem Auge.
00:25:26: Jochbein!
00:25:27: Mit dem Joch-Bein ist er auf die Kante einer Steintreppe aufgeschlagen und augenblicklich ist das Auge zugeschwollen.
00:25:37: also er hat sich wirklich wehgetan und
00:25:40: furchtbar.
00:25:41: Aber was er ... aber es hat ihn nicht in sein.
00:25:47: Das war übrigens der, der mir das Kompliment gemacht hatte.
00:25:51: Er hat aber nicht in seiner ... er hat weitergemacht, ne?
00:25:54: Der wurde getröst und gekühlt.
00:25:56: Und Annika und alles was es dann so gab.
00:25:58: Und der hat sich das nicht nehmen lassen noch am gleichen Tag diese Treppe wiederzuerklimmen.
00:26:04: Und wiederzuerklimmen!
00:26:07: Immer wieder und immer wieder.
00:26:08: Das heißt natürlich also ich musste jetzt nach siebzehn Jahren.
00:26:12: zum Beispiel musste Ich mein Treppenhaus verändern Nach siebzen Jahren Tagespflege.
00:26:18: Wo habe ich jetzt eine Auflage vom Jugendamt, dass die Treppe unten ... Wir haben so eine geschwungene Treppe, die recht offen ist.
00:26:27: Musste ich jetzt total zubauen, dass Kinder auf gar keinen Fall mehr auf die Stufe können.
00:26:32: und
00:26:33: dabei ist das auch immer ein Lernprozess weil die Kinder finden natürlich die Treppen toll aber die stürzen ja nicht.
00:26:40: wie geistes abwesen diese Treppe hoch, sondern es ist ja immer eine Interaktion mit mir.
00:26:47: Das heißt die gehen auf die unterste Stufe und gucken mich
00:26:49: an.".
00:26:50: Du sagst, du bist halt dabei.
00:26:53: Ja gut aber
00:26:54: ich denke mal ...
00:26:55: Ich bin dabei!
00:26:56: Natürlich versuchen wir Gefahrenzonen zu vermeiden und während du daneben stehst wirst du das sehen wenn ein Kind da hoch geht.
00:27:06: und es wäre ja auch gut, wenn ein Kinder hochgeht.
00:27:08: Und du bist, wenn's dann immer runterkommt, auch da.
00:27:12: Jetzt kommen wir zu einem wichtigen Punkt.
00:27:14: Das sind Kinder in diesem wichtigen Alter wo sie eine permanente Bezugsperson brauchen ist, oftmals in einer Gruppengröße stecken.
00:27:24: Wo eben das nicht stattfinden kann so aber das ist etwas sehr entscheidendes weil diese beiden Kinder die jetzt auch bei mir sind wo wir mit der Eingewöhnung jetzt auch fast durch sind Die probieren jeden Tag diese Treppe aus.
00:27:37: Und ich hab jetzt eigentlich dieses Treppen-Gitarre kaum davor und sie gucken, wir haben auch eine Absprache gemeinsam.
00:27:46: Also die erleben auch wo ist denn eine Grenze?
00:27:49: Wir haben eine Abssprache bis zur dritten Stufe.
00:27:51: Ja darüber hinaus greift die Tauti sofort ein!
00:27:55: Was üben wir dann auch?
00:27:57: Wir üben nämlich auch einen Miteinander.
00:28:02: Jetzt ein Wort gesagt, wo die Kinder auch bitte darauf hören dürfen.
00:28:07: So wenn ich das aber alles wegnehme und die Kinder quasi einfach alles machen lasse was sie wollen weil Sie sich ja nicht verletzen können... Ich finde das wirklich sehr schwierig!
00:28:18: Und die gucken jetzt schon immer.
00:28:19: Die gehen mit dem Fuß auf die Dritte und dann mit einem und dann schaue ich hoch und er sagt du bleibst bitter auf dieser Stufe da gehen wir nicht hoch und ich verändere auch meine Stimme, meine Deutlichkeit und mein Blick.
00:28:35: Und dann kommt ein Vertrauen meinerseits hinzu.
00:28:38: natürlich gucke ich immer in diesen zwei.
00:28:42: Ich kann mich jetzt nicht blind darauf verlassen aber auch dieses A Vertrauen geben, das ist ja ein Abstimmen immer miteinander.
00:28:53: Naja, jetzt bei Jul hätte das jetzt einfach, wenn du übernimmst halt die Führung.
00:28:58: Das ist halt genau das Thema.
00:28:59: es geht nicht darum dass Kinder geknüppelt werden um Himmels Willen nein nur über eine sichere Bindung.
00:29:06: vertrauen Kinder dir und dann ist halt auch dein Nein eine Grenze für die Kinder, die sie auch sehr gut einhalten können.
00:29:14: Dann probieren Sie immer wieder von wegen ist die noch da und das ist halt der Lernprozess ja?
00:29:20: Du ich denke mir dass auch gerade mein Baby lernt gerade laufen.
00:29:23: Das dauert jetzt nicht mehr lang.
00:29:24: Nee meins
00:29:27: auch.
00:29:27: Und dann laufen unsere Babys durch Umgebungen.
00:29:31: Ich würde mal sagen, ich würde sie nicht als Ja-Umgebung bezeichnen.
00:29:37: Wohnzimmer meiner Mutter vor, weil alle freuen sich jetzt wenn sie läuft und ich denke mir nur so Leute das wird ein Vergnügen.
00:29:47: Dann hat die zwei Hände frei Und dann wird sie logischerweise alles alles was da steht will Sie entdecken und dass sind gefahr... Da steht Gefahr angefahr.
00:30:01: Meine Mutter ist über achtzig.
00:30:03: Die kann das gar nicht mehr schaffen, dass sie ihr hinterherrennt weil das Baby garantiert schneller ist als Ommi im Rollator und ich denke mir nur so... Ich bin echt gespannt!
00:30:17: Und natürlich wird Ommi nicht des Wohnzimmer jedes mal ausräumen wenn Baby kommt.
00:30:27: Es ist, glaube ich, wahnsinnig wichtig.
00:30:29: Und es wird eine ganze Weile dauern bis sie dann weiß, das darf ich und das darf nicht.
00:30:36: Das ist aber so wahnsinnlich wichtig für Sie!
00:30:38: Das ist auch ne Form von Selbstwirksamkeit.
00:30:41: Natürlich... das ist ja keine Kinderkrippe.
00:30:43: Ja?
00:30:43: Das ist das Wohnzimmer der Oma.
00:30:47: Keine Ahnung wenn sie zu mir kommt.
00:30:49: Ich bin jetzt jemand, wo ich denke, okay, wo ist was gefährlich?
00:30:52: Ich räume mal alles Gefährliche weg.
00:30:53: Aber das wird mir nicht gelingen!
00:30:55: Bei mir fallen auch Blumentöpfe um oder ... Was weiß ich, ich möchte nicht dass sie irgendwas in die Hand nimmt weil ich nicht will, dass es kaputt geht.
00:31:05: und ich glaube für Kinder ist es so so so wichtig, dass wir sie genau dabei auch begleiten und damit meine ich nicht ihnen auf die Finger schlagen sie anbrüllen oder sonst irgendwas.
00:31:17: aber das ist genau diese Diese Begleitung, dieses Korregulieren und dann werden sie natürlich auch garantiert.
00:31:25: Ich sehe Sie schon!
00:31:26: Wenn sie was nicht darf ... Und dann reagiert.
00:31:32: Da wird die nicht freundlich reagieren im Sinne von Ah okay das soll ich also nicht machen ist ok Geh weiter Das wird die Wette wie auf den Knopfdruck geht es los?
00:31:46: Dann werden auch mit Untersachen fliegen.
00:31:49: Dann stell ich mir das irritierte
00:31:51: Gesicht
00:31:52: in deiner Mama vor.
00:31:55: Ist der auch ... Ja,
00:31:58: die sagen dann ja auch, dass so was gab es aber zu unserer Zeit nicht.
00:32:02: Wir haben da ... Natürlich nicht!
00:32:04: Meine Mutter erzählt mir immer so schön von mir... Also, ich war ja ein braves Kind, dass ich immer mit den Händen geguckt hätte.
00:32:13: Da hat sie mich besucht bei einer Freundin und durfte ich immer wieder mit.
00:32:17: Und da habe ich meine Hände, also es erzählt sie immer.
00:32:21: Hab ich hinter dem Rücken praktisch meine Händen so in die Hand genommen und hab geguckt und hab praktisch gelernt nur mit den Augen gucken, dann denk' ich mir jetzt so schade eigentlich, gell?
00:32:32: Lasst mich doch auch mal hinfassen weil ich zwischenhin fasse und zerstöre ist ja auch nochmal Ein Weg.
00:32:38: Vor allem
00:32:39: überleg mal, dass du das ist ja aber nicht mehr als Vorsteller ein Kind legt die Hände auf den Rücken, nimmt die Händer also weg hat den starken Impuls mit seinen Händen irgendwo hinzugehen,
00:32:52: tut es
00:32:52: aber nicht liegt die Händer auf den rücken um diesen Impuls zu steuern weil er auch erfahren hat das ist nichts gut.
00:33:00: Das wenn die Hände vorne sind, das fühlt sich nicht gut
00:33:02: an.
00:33:02: Wobei ich wurde nicht geschlagen.
00:33:04: Definitiv nicht!
00:33:05: Dass ich andere Dinge erlebt aber geschlagen wurde... Gut, aber ich bin mir auch sehr sicher.
00:33:10: Jetzt aber trotz alledem
00:33:12: ist Rutschisch
00:33:13: stark dass die Händer auf dem Rücken geblieben sind.
00:33:17: Ja so und das
00:33:18: ist schon eine Leistung.
00:33:19: Aber absolut Und das ist aber genau das, was ... Hände auf den Rücken brauche ich jetzt nicht.
00:33:26: Aber diese Impulssteuerung, da war ich aber dann schon ein bisschen älter, ne?
00:33:31: Da denk mal so um die drei Jahre ganz jung konnte.
00:33:35: Das schätze ich wahrscheinlich nicht.
00:33:39: Du wässt
00:33:39: ja vor noch die Nase dabei!
00:33:40: Was wollen wir?
00:33:41: Wir wollen ja, dass Kinder Impulse kontrollieren können.
00:33:47: Ich möchte das sehr gern, dass Kindertes lernen.
00:33:50: Und ich möchte auch, dass Kinder lernen ihre Bedürfnisse aufzuschieben.
00:33:55: Nur das können sie halt.
00:33:56: die ganz Jungen können es noch nicht aber die brauchen die Möglichkeit des zu lernen und dabei hätte ich gerne eine liebevolle Begleitung.
00:34:04: eben weder Seelenprügel noch Prügel
00:34:08: Und diese Liebe, die funktioniert, setzt halt voraus dass ein Mensch da ist dem das Kind vertraut.
00:34:15: Weil es muss ja in einer emotional
00:34:18: regulierten
00:34:19: Stimmung und Situation sein.
00:34:21: Dann probiert das Kind etwas aus.
00:34:24: dann spürt das Kind oh ich komme hier an meine Grenze Dann sucht es eine Lösung.
00:34:30: Es ist ja dann total erregt ob dem was da passiert ist Dann brauche es ja Hilfe.
00:34:40: Und dann lernt das Kind, wenn eine Person da ist, dem es vertrauend lässt, Hilfe annehmen und es spürt die Erregung, die ich gerade gespürt habe, die geht runter ... Okay, ich nehme Hilfe an.
00:34:53: Meine Erregung geht
00:34:54: runter.".
00:34:55: Und dann lernt es ja für sich, dass es so etwas auch alleine hinbekommt und kann sie später selber regulieren.
00:35:02: Lernt es das aber nicht?
00:35:04: Bleibt das Nervensystem in
00:35:05: Alarmbereitschaft?".
00:35:07: Wenn wir jetzt mal dahin gucken ... Man muss nur einen Blick in die Medien werfen.
00:35:12: Dann liest man Schlagzeilen wie Grundschulkinder in Berlin außer Rand und Band können sich nicht mehr selbst regulieren ihren Wissen nicht, wo?
00:35:22: stopp es hin und her.
00:35:23: Ja, das was ich gerade gesagt hab und du.
00:35:26: Und dann kommen die Kinder in die Schule.
00:35:29: Dann gibt es irgendwelche Förderprogramme wo ein Kind lernen soll.
00:35:33: Sie kriegt einen Papier und muss anhand des Papiers Impulskontrolle lernen.
00:35:39: Nein!
00:35:39: Das lernt das Kind wenn es das einfach lernen darf.
00:35:42: Wenn es dran ist.
00:35:44: Ich hatte eine Situation in Kroatien, wenn du bei uns aus der Küche rausgehst... Also wir haben in der Küchen ein Fliegengitter Und dieses Fliegengitter ist unten mit einem sehr gespannten, ganz feinem Faden den du gar nicht siehst.
00:35:59: So unten in so einer Leiste befestigt.
00:36:05: Mein Baby ist jetzt immer daraus gekrabbelt und beim Rauskrabbeln hat er diesen Faden entdeckt Also diesen gut gespannten Faden.
00:36:15: Dann ist er mit seinen Fingerchen, dann hat der den Pinzettengriff schon geübt und dann ist er immerhin und hat dieses dünne gespannte Seil ganz dünn immer hochgehoben und flitschen lassen.
00:36:29: So fand er total toll!
00:36:31: Meine Mutter nicht weil sie weiß was dieses Fliegengitter kostet
00:36:36: Ja, da fand
00:36:37: ich das nicht so toll.
00:36:38: Dann hat sie immer gesagt nein und im Zeigefinger ... Und er guckte sich dann immer an die Sohn Nein Das Nicht!
00:36:45: Und dann ihnen immer wieder so weggenommen, weggennommen.
00:36:48: Und dann sagt sie ja, ich möchte das nicht der muss das lernen und und und Ich habe dann ein, ich hab wieder erklärt ne?
00:36:55: Sodass das jetzt für ihn halt total spannend ist und es auch wichtig ist dass man ihm sagt, dass er das nicht darf aber dass wir nicht darauf bauen sollten, das nach vier mal nein er das auch verstanden hat.
00:37:05: Weil sein Kopf eben das einfach noch nicht hergibt.
00:37:09: steht da Topfenhülter den Stein so dann hat sie ihn einmal weggenommen oder die Mama oder Papa keine Ahnung und ich habe dann ein Handtuch genommen und habe das Handtuck genau über diese Leiste gelegt so aus dem Auge ausm Sinn.
00:37:24: Dann kommt der dahin Ja, krabbelte da rüber und krabbelte dann raus.
00:37:28: Also für den war jetzt dieses Ding gar kein Thema mehr, weil er das ja nicht mehr gesehen hat.
00:37:33: Und dann sagt sie so ... Ja, aber der weiß doch, dass das darunter ist?
00:37:36: Der ist ja nicht doof!
00:37:37: Ich so, jeh, doof is er nicht, aber noch nicht soweit entwickelt,
00:37:40: was er das heißt.
00:37:41: Genau.
00:37:42: Dann sagt's er ach, ich so, ja, und siehst du, der ist einfach noch nicht so helle.
00:37:47: Das kommt erst.
00:37:48: Deswegen kann er das auch noch nicht verstehen.
00:37:50: Aber er guckt mich ja an.
00:37:53: Ja, er will auch lernen.
00:37:55: Er hat aber einfach noch nicht die Permanenz.
00:38:00: Und dann üben, üben und das mit dem ... Sie gesagt, ich hab immer meine Kinder bewundernd angeguckt als die so klein waren und haben diese Stricknadeln in die Hand bekommen am Anfang der Grundschule.
00:38:13: Dann hast du diese kleinen Händchen, die links- und rechtsen Stricknadel halten Mein Gott!
00:38:19: Und was man damit machen muss.
00:38:21: Man muss die Nadel halten, den Faden halten... ...man muss durch die Masche durch von hinten den Faden holen auf die andere Nadel rüber.
00:38:29: Es ist ja unfassbar komplex zu stricken.
00:38:32: und wenn man sich vorstellt dass das dann gerade
00:38:35: auch
00:38:36: Gehirnzellen aktiviert und du siehst am Ende auch noch ein Ergebnis und ich habe Fehler gemacht Ich gehe mal einen Schritt zurück Ich kann ein Schritt zurückgehen, ich kann diesen Fehler wieder gut machen und dann gehe ich weiter.
00:38:55: Also es ist
00:38:56: doch irre!
00:38:57: Und da ist stricken eine gute Möglichkeit, aber das ist natürlich nicht die einzige.
00:39:01: Ich kann damit auch alles ... Also was ich halt mit meinen Händen mach und ich glaub halt, dass wir diese ... Ich zähl's jetzt mal zur Kulturtechnik, dass uns die ganz viel helfen im übertragenen Sinn eben mit dem Leben zu Recht zu kommen.
00:39:17: Du, ich seh es doch an mir!
00:39:18: Ich hab dieses Add-its mir heute Morgen runtergeladen also vor einer halben Stunde so etwas.
00:39:25: Ich freue mich dann nachher, wenn ich das irgendwie hinkriege.
00:39:29: Und es krieg' ich aber nur hin weil ich mir halt wahrscheinlich auch Zutraudes hinzukriegen.
00:39:33: Weil ich mir denke okay was soll denn passieren?
00:39:34: Im schlimmsten Fall wird's halt nix und diese ganzen Denkmuster entstehen hat aus einer gewissen Selbsttätigkeit heraus.
00:39:43: Die Selbsttättigkeit zu der gehört eben auch dass ich ganz am Anfang meines Lebens lerne... Okay, was ist nicht okay?
00:39:54: Was darf ich?
00:39:55: Wie geht jemand mit mir um.
00:39:57: Wenn ich wütend bin und traurig bin, wie lerne ich mich zu regulieren
00:40:02: letztendlich?".
00:40:03: Und das führt ja zu einer Resilienz.
00:40:05: Resiliente Menschen sind ja nicht Menschen, die unkaputtbar sind.
00:40:10: Resiliente Menschen sind Menschen, der einfach an sich glauben, die an das Leben glauben oder einen Sinn sehen im Leben.
00:40:21: Da gibt's diesen Spruch, dieses Beaksam wie ein Bambus.
00:40:25: Die einfach flexibel sind und sich vor allem zutrauen, dass sie Dinge gut überleben und das sie es schaffen können.
00:40:36: Und dass sie nach schwierigen Zeiten auch ... Dass es ihnen wieder gut geht.
00:40:42: Ich glaub auch Resilienz gehört dazu, dass man nicht davon ausgeht, die ganze Zeit im See der Glückseligkeit schwimmt.
00:40:51: Ich glaube, nämlich dass ganz viel Enttäuschung bei erwachsenen Menschen daherkommt.
00:40:57: Dass sie zum Beispiel davon ausgehen es muss ihnen die ganze Zeit gut gehen.
00:41:03: also dieses ich bin hier um glücklich zu sein wo ich mir denke so glaub ich nicht und ich glaube das ist sehr sehr frustrierend sein kann wenn du die ganze zeit überlegst wie du glücklich wirst.
00:41:16: Und das sind natürlich da ist Social Media glaube ich schwierig weil Das gibt dir ja oft so die Illusion.
00:41:23: Du hast es im Griff oder auch, es lenkt ja auch ab!
00:41:30: Ja und du siehst ständig irgendeinen Perfektionismus, du siehst ständig irgendetwas was perfekt ist.
00:41:39: Ja, oder neu ist da Trend?
00:41:41: Oh, das hab ich... Neulich habe ich mal geguckt.
00:41:44: Oder der Gegenteilige-Trend die ganze Zeit war es ja eher so alles glattgebügelt gerade zur Social Media.
00:41:50: Alles ist perfekt und jetzt überbieten sich ja grad die Menschen indem sie ihre halbvermüllten Wohnungen zeigen und dann dazuschreiben So sieht real life aus.
00:42:00: wo ich mir denke, nee!
00:42:02: So sieht Unordnung aus Und die zeigen dann eben nicht
00:42:07: danach...
00:42:09: Nein, aber ich glaube halt wir haben da auch diesen Mittelweg nicht gefunden.
00:42:13: Natürlich sieht's mal aus wie solche wenn irgendwie drei Kinder wüten und du Kuchen gebacken hast und nichts zum Staubsaugen gekommen bist.
00:42:23: das ist ja normales Leben nur danach halt wieder nicht.
00:42:28: und ich denke momentan ist der Trend so.
00:42:31: Also, zudem ich das zumindest war dieses ... du lass einfach kümmer dich um dich.
00:42:36: Egal ob du über die Müllberge steigen musst!
00:42:42: Wo geht man denn jetzt hin?
00:42:45: Ganz genau und da gehen wir eben immer weiter weg von einem eigenen Gefühl für Dinge.
00:42:53: Gestern sagte meine Tochter zu mir.
00:42:56: Man kriegt ja mal so tolle Rückmeldungen von seinen Kindern.
00:43:01: Also später möchte sie unbedingt die Dinge haben, wie zum Beispiel ihr Papa immer alles hat.
00:43:10: Der hat immer alles da!
00:43:11: Wir haben ein wandelndes Bauhaus unten also so einen Baumarkt unter dem Keller.
00:43:18: Alles was du brauchst findet man da und sie wendet sich auch immer an dieser Papa ich brauche Und dann geht sie immer mit so einem Taschen wieder hoch in ihr Zimmer, weil alles das was sie braucht und sie braucht viel ist da drinnen.
00:43:32: Dann sagt sie das will ich später auch mal, ich will alles
00:43:34: haben.
00:43:35: Also ein Beispiel reden wir von Werkzeug?
00:43:38: Ja,
00:43:38: Werkzeugepinselfarben Akrüllacke Sprühlacken Pfeilen Pfeilpapier So was
00:43:49: zum Beispiel
00:43:50: aber auch Fäden So was hat er auch.
00:43:56: Alles, alles!
00:43:57: Kannst aber auch Eiersatz, Choro ... alles.
00:44:04: Mein Mann ist Einkäuferzeit seines Lebens gewesen und das spiegelt sich in unserem Keller wieder.
00:44:10: Da ist
00:44:10: alles.
00:44:12: Und sagt sie so, na ja... Ist
00:44:13: es so sortiert wie in einem Obie?
00:44:15: Ihr habt praktisch einen Obie für Lebensmittel.
00:44:19: Ja, das auch.
00:44:20: Wir haben ein Obi für Lebensmittel und da ist dann alles.
00:44:22: Ich blick manchmal nicht so durch ... Okay?
00:44:24: Und ich geb die Bestellung bei ihm auf im Erdgeschoss.
00:44:29: Auch online bei ihm?
00:44:30: Schreib sie immer zu einem WhatsApp
00:44:34: aus der zweiten Etage.
00:44:35: Schreib ich runter, dann wird es geliefert!
00:44:38: Das ist wie Picnic in die zweite Etage
00:44:42: geliefern.
00:44:42: Prime?
00:44:43: Ist er
00:44:43: schnell?
00:44:43: Wird's Prime?
00:44:43: Absolut plus Prime.
00:44:45: Der ist Plus-Prime.
00:44:47: Und dann geht er zup, zup.
00:44:50: Das geht razzelfatzel und ist es nicht da?
00:44:53: Dann wird das besorgt.
00:44:55: Und zwar sofort!
00:44:57: Er weiß welche Läden auf haben die das haben.
00:44:59: Und das besorgt er immer sofort.
00:45:01: Es ist auch so toll wenn die Kinder wissen genau mit was sie sich an mich wenden und mit was Sie sich an ihren Papa wählen.
00:45:07: Dann sagt meine Tochter, naja... ...das nicht ganz so ordentlicher, das habe ich ja eher von Tieren.
00:45:14: Nee, Tee.
00:45:15: Das hast du von dir!
00:45:16: Das ist einfach deins, ne?
00:45:18: So weit du deins warst.
00:45:20: Weil nicht immer sind alles irgendwie die Eltern schulden.
00:45:23: Deine Unordnung – das ist mal ganz deins.
00:45:26: Letztens habe ich ein Foto gemacht von einem BH der Mütten auf meiner Arbeitsplatte in einer Küche lag.
00:45:36: trappiert, mein Kind war weg.
00:45:38: Dann habe ich ein Foto gemacht und hab in die Familiengruppe geschrieben sag mir dass du einen Teenager hast ohne zu sagen das du einen teenager hast Und sie so Mama sei froh, da ist nicht auf Instagram posten Aber
00:45:56: der Tochter ist herrlich!
00:45:57: Ich kenne sie ja ein bisschen.
00:45:59: Die ist so ein wundervoller Mensch.
00:46:01: Ja, die ist total klasse, die is echt Klasse.
00:46:04: Ich hab ... ähm, was soll ich Ihnen jetzt eigentlich damit sagen?
00:46:09: Du
00:46:10: hättest ... Ich rede vor allem auch nicht von Teenagern.
00:46:12: Ich rede von Instagram, von erwachsenen Frauen, die sich gerade gegen ... Nee, es sind nur Frauenkünste, keine Männer!
00:46:19: Die sich gegenseitig überbieten.
00:46:21: bei wem schaut's schlimmer aus.
00:46:23: Das meine ich damit.
00:46:24: Aber um ihr eigenes Gefühl ... Ja, aber die ganze
00:46:28: Zeit ging's von wegen wer ist perfekter, wer macht die tolleren Schultüten irgendwie im Mund gefilzt?
00:46:35: Und jetzt ist es irgendwie so, ne bei uns gibt's gar keine Schultüten mehr.
00:46:38: Das ist alles übertrieben.
00:46:40: ich schick mein Kind alleine soll selber Auto fahren hat ein Führerschein ist sechs Jahre alt.
00:46:46: das sind halt diese Extreme die es da gibt und ich wünsche mir einfach... Ich bin die Letzter die die goldene Mitte immer hat überhaupt nicht nur.
00:46:55: ich wünsch hier mehr mehr analog für Kinder, gerade bei den ganz jungen Kindern.
00:47:01: Da will ich halt einfach bevor die dann ihren Roboter-Tierchen, ihren Roboterhund im Zimmer haben was sie alle wahrscheinlich haben werden.
00:47:11: Die haben ja auch Tonyboxen noch bevor Sie laufen können.
00:47:14: alles gut Dann haben sie halt Tonyboxe.
00:47:16: aber Ich möchte auch dass
00:47:18: noch
00:47:18: Menschen singen.
00:47:20: Ich will nicht, dass nur die Toni Box singt.
00:47:22: Bald ist ja wieder St.
00:47:23: Martin.
00:47:24: Oh mein Lieblingsfest!
00:47:26: Dann kann ich wieder Kinder quälen weil bei uns an der Tür gibt es nur Süßigkeiten wenn ich minimum zwei Strophen des Liedes höre.
00:47:36: Das sind Seelenprögel, schreibe ich im nächsten Buch.
00:47:40: Ich steh dann immer und guck die Kinder an, hab diesen große Schale in der Hand wo die schon sehen.
00:47:47: Da sind so Markensachen drin was sie da noch alle haben wollen.
00:47:51: So ja bitte.
00:47:53: Dann sagst du kannst du auch ein Lied?
00:47:55: Ja und bei denen
00:47:56: die das nicht
00:47:57: können... Da sind die Eltern dabei!
00:48:00: Und dann möchte ich die Eltern hören
00:48:02: Oh mein Gott, oh mein Gott!
00:48:04: Ich mach das auch.
00:48:05: Ich geh ja mit meinen Kindern und auch mit Tageskindern von Tür zu Tür.
00:48:09: Und die, die noch nicht singen können, dann steht da die Tauti, die zwei Strophen darpräsentiert vor jeder Haustür ...
00:48:17: Oah, also dir würde ich aber die Süßigkeiten geben ohne dass du singst?
00:48:21: Ich würd's dir geben, damit du nicht singst.
00:48:23: Nein,
00:48:24: weil ich ...
00:48:27: Ja.
00:48:27: Du, hey so... Ach!
00:48:28: Er wird sagen,
00:48:28: bitte singe nicht was willst
00:48:30: du?!
00:48:30: Ich
00:48:31: meine sie merken sich das, dass die vom letzten Jahr ... Die macht sogar zwei Strophen.
00:48:35: Oh mein Gott!
00:48:38: Sie sind sehr
00:48:38: ... ich würde ganz viel ... Ich würde dir extra Reider kaufen oder ich würd über Twix so'n Reideaufkleber draufmachen und würds sagen Schau mal wenn du nichts hinkriegst.
00:48:51: Das ist aber jetzt gemöhn.
00:48:53: Ja.
00:48:53: Aber ich bin da sehr
00:48:54: stolz drauf.
00:48:55: Und ich mach's weiter.
00:48:56: Was denn?
00:48:57: Ich auf meinen.
00:48:59: Auf mein Wollen, auf meine Motivation.
00:49:02: Dein
00:49:02: Wollen finde ich super!
00:49:03: Wertschätzung.
00:49:04: Ja
00:49:04: das ist toll.
00:49:05: Das ist toll, dass du willst und du kannst so viel.
00:49:09: Mach doch einfach mehr von dem was du wirklich gut
00:49:12: kannst.
00:49:12: Soll ich Palatschenken machen?
00:49:14: Und vom Tür zu Tür gehen?
00:49:15: Ja,
00:49:16: Palatschinken ist super.
00:49:18: Nein, ich will weiter sinken.
00:49:20: Guck, lieber
00:49:21: Nachbarn gerne... Ich mach weiter, ich lass mich nicht unterkringen.
00:49:24: Was heißt dir keine
00:49:25: Angst?!
00:49:26: Ich
00:49:26: mache weiter.
00:49:28: Aber du hast nette Nachbarn, die lächeln dich wahrscheinlich an und sagen Mensch, Claudia.
00:49:33: Wie schön!
00:49:34: Du hast so ein Händchen für Kinder.
00:49:37: Und nimm einfach nichts.
00:49:41: Ach ja, ich nehm mal einen ... Nee, nee, nee.
00:49:42: Die nehme ich nicht mit.
00:49:44: Nein, ich mach das weiter und es kommt auch wunderbar an und ich erwarte das auch.
00:49:48: Also hier irgendwie diese Süße sonst gibt's saures.
00:49:52: Nummer mache ich nicht.
00:49:54: Das ist Halloween.
00:49:56: Ja, ich
00:49:56: weiß aber das machen die bei San Martin auch.
00:50:00: Die sagen da zwar nicht Süßes sonst gibt's Saueres, aber sie wollen so fährt alle Jahre wieder und zack in die Tüte.
00:50:07: Nee, alle Jahre war
00:50:09: wieder Weihnachten.
00:50:10: Ich schmeiß jetzt ja alles durcheinander weil... Das
00:50:12: stimmt!
00:50:13: Ich hoffe nicht dass du... Also hör zu, solltest du wegen meiner
00:50:16: seelischen Lastung nicht singen?
00:50:19: Nein,
00:50:20: das hältst du aus.
00:50:20: Ich kenne dich gut genug.
00:50:22: Du bist der Resilient.
00:50:24: Ich überlege jetzt gerade nur, was ... Wenn du an Weihnachten von Haus zu Haus ziehst und singst Weihnachtslieder.
00:50:31: Ich weiß nicht, ob das Tradition ist hier eher nicht?
00:50:38: Aber du kannst es machen!
00:50:39: Warum?
00:50:40: Weil da die
00:50:40: Menschen ja alle
00:50:42: sehr offen sind... Werden Sie diese traditionischen Frage stellen?
00:50:47: Ich werde an Weihnachten sicherheitshalbermal Süßigkeiten da haben, die ich vertreiben
00:50:52: kann.
00:50:52: Falls sich bei dir vorbeikommen in Augsburg und singen.
00:50:56: Wir haben keine Zeit!
00:51:05: Du kannst Ihre Kinder sprechen, was jetzt gerade angesprochen ist bei mir... Aber das schaffen wir heute nicht mehr.
00:51:11: Wir wollten
00:51:12: über den Weltkindertag, da haben wir ein bisschen...
00:51:18: Nein!
00:51:18: Wir haben über den Welten-Kindertag gesprochen weil das Motto ist
00:51:23: starke Kinder, starke Zukunft.
00:51:25: Ganz genau und das ist ja das.
00:51:28: Wir haben darüber gesprochen was macht Kinder stark?
00:51:31: Und Kinder macht stark wenn sie Menschen in ihrer Umgebung haben die sie sehen.
00:51:35: Wir machen es jetzt ganz einfach.
00:51:38: und wenn Sie Dinge tun dürfen, wenn man ihnen Dinge zutraut.
00:51:43: Wenn sie singen möchten sollen die singen dürfen
00:51:47: und nicht alle Und sie dürfen auch Fehler machen.
00:51:55: Auch beim Singern dürfen Sie Fehler machen, sie können
00:51:58: ja korrigieren.
00:51:59: Sie können sich Hilfe holen.
00:52:01: zu Musikschuldigen.
00:52:02: Ja, Gesang ist leerer!
00:52:03: Aber schau ... Ja aber es gibt halt einfach ... Warum denn nicht?
00:52:07: Es gibt halt Menschen die treffen Töne und es gibt Menschen, die treffen sie nicht so gut.
00:52:13: Und warum soll ich denn wenn jetzt jemand so nicht so good is im Tönetreffen?
00:52:17: Aber tausend andere Dinge galaktisch genial macht.
00:52:23: Ist es doch viel klüger als erwachsener Mensch?
00:52:27: Soll
00:52:27: ich die Eltern coachen, soll ich anklingeln bei denen und denen direkt sagen wenn sie Hilfe brauchen.
00:52:33: Wenn sie sichern mich das finden die nicht besser.
00:52:35: Ich glaube die hören lieber zu wenn ich durch die Straßen auf und nieder singe.
00:52:40: soll ich's mal vorsingen?
00:52:42: Soll ich mal eben durch die Straßen
00:52:44: aufmieder?
00:52:46: Ja.
00:52:46: Durchten die Laternen wie ...
00:52:48: Singen, nicht sprechen!
00:52:49: Du wolltest sich trauen
00:52:50: mich nicht.
00:52:51: Gut gut gut!
00:52:54: Das ist Selbst-Einschätzung.
00:52:56: Du bremsst dich jetzt gerade weil du weißt, du kannst es einfach nicht.
00:53:00: Eigentlich is sie eine wirklich nette Person und eigentlich
00:53:04: scharf ehrlich
00:53:05: auch Menschen
00:53:08: nochmals zu motivieren.
00:53:10: Ja, ich motiviere dich.
00:53:12: Aber ich helfe dir auch!
00:53:14: Ich kenne einen Menschen der singt Scheiße so richtig scheiße und er wollte unbedingt mal... Du bist es nicht?
00:53:22: Es gibt noch jemanden, der wollte unbedingt Mal zu diesem Gesangsting wo die Tabolen in der
00:53:31: Schürich
00:53:32: zum
00:53:32: Gesangsding, ich möchte zur St.
00:53:33: Martin bei Leuten klingeln.
00:53:38: Ja, aber dieser Mensch wollte zu dir bohlen und singt mir vor und sagt ja meine Freunde haben auch gesagt.
00:53:45: Und ich so das sind nicht deine Freunde!
00:53:48: Du triffst nicht einen einzigen Ton!
00:53:51: Ich krieg Gänsehaut beim ersten Ton und zwar nicht weil es so schön ist.
00:53:56: Nein!
00:53:57: Und ich habe diesen Menschen wirklich davor bewahrt für eine Millionen Publikum wenns dumm gelaufen ist sich zur Tode zu plamieren.
00:54:07: Claudia, es gibt einfach diese Geschichte von wegen.
00:54:09: jeder kann alles und jeder soll alles probieren.
00:54:12: Nein!
00:54:14: Ich kann mich auch nicht im Rosa-Titou auf eine Bühne stellen und glauben dass ich prima Ballerina bin.
00:54:24: Das ist nichts.
00:54:25: Und ich möchte bitte das wenn ich das vorhab Keine Ahnung was da passieren muss aber... Wenn du im Rosa Titü auf die Bühnen
00:54:32: gehst hast du ganz andere Probleme.
00:54:34: Da hab ich ganz große Probleme.
00:54:37: Da werde ich sagen, Anke ...
00:54:39: Halt mich da
00:54:40: beim rosernen Tütü.
00:54:42: Ja!
00:54:43: Nein!
00:54:44: Sag das nicht.
00:54:46: Du würdest mich da ins offene Messerlauch lassen?
00:54:48: Nein,
00:54:48: überhaupt nicht!
00:54:49: Aber dann sind deine Störungen so weit fortgeschritten ... Dass ich
00:54:52: dir diese Freude
00:54:53: auch nicht mehr nehmen will.
00:54:55: Dann möchte ich, dass du das genießt im Rosa-Kostüm
00:54:58: und ich werde
00:54:59: alles von dir fernhalten was böse sein könnte.
00:55:02: aber du sollst dich glücklich fühlen im Rosatüti.
00:55:05: Okay.
00:55:05: Dann bist du ja schon fast wieder im Kindesalter Und ein kleines Kind soll das natürlich auch machen.
00:55:13: Du wirst Gesangskünstler, aber es sinkt dann.
00:55:18: Es sinkt?
00:55:18: Das läuft das Haus und es singt!
00:55:19: Ja ein kleines Kind.
00:55:21: Weißt du was ich bei meinem Sohn aushalten musste?
00:55:23: Kein kleines Kinder konnte?
00:55:26: Der hat's aber gelernt.
00:55:27: der kanns jetzt auch gut Aber du bist doch schon alt und du singst.
00:55:30: seit vielen Jahren kannst es nicht
00:55:33: Das stimmt.
00:55:34: Und es geht nicht um kleine Kinder, die sich ausprobieren?
00:55:39: Ich hab immer gedacht ... Sie singen richtig
00:55:40: gut!
00:55:41: Mit Rolf zu Kowski wolltest du
00:55:43: singen?!
00:55:43: Ja!
00:55:44: Siehst
00:55:44: du?
00:55:45: Mit Rolfe zu Kovsky wollte ich singe.
00:55:47: Das ist immer noch ein Traum von mir.
00:55:49: Aber guck mal, das kannst du doch machen.
00:55:52: Dann singt er halt einfach laut und du leise.
00:55:56: Also, das wär schon machbar.
00:55:57: Du hast mir gerade erzählt, dass du singst mit deinen Kindern.
00:56:01: Weißt du was?
00:56:04: Geh singen.
00:56:04: Du kriegst was Süßes, alle Menschen sind zu dir.
00:56:07: Sing nur nicht bei mir!
00:56:08: Mein... mein San Martin ist behaftet jetzt.
00:56:12: Ich kann zurzeit an dich denken und denke jetzt
00:56:16: erst recht.
00:56:18: Ja mach das.
00:56:19: So und ich werde drei Strofen singen statt
00:56:21: zwei.
00:56:23: Jedem Haus.
00:56:25: Was ist denn dein Lieblingslied?
00:56:26: Weißt du, Martin?
00:56:27: Durch die Straßen auf und nieder
00:56:29: und sing's doch mal.
00:56:31: Nein!
00:56:31: Auf gar keinen Fall
00:56:33: werde
00:56:33: ich das machen.
00:56:35: Also ob sich jetzt hier singen würde... Ich könnte jetzt machen was ich will.
00:56:39: Ich könnte meine Stimme jetzt mit Kairi bearbeiten.
00:56:42: Nix da, ich werd mich singt.
00:56:47: Kennst du Rabimmele-Rabammel?
00:56:48: Magst du rabimmel-rabammel gern?
00:56:59: Das nennt sich Manipulation.
00:57:01: Du hast gesitten!
00:57:05: So, jetzt ist da so ein armes Würmchen was in der Obhut von
00:57:10: Dr.
00:57:10: Angela
00:57:10: Elisabeth Ballmann gedisst wird sein Leben lang.
00:57:14: aber das tust du ja nicht, dass es er hat.
00:57:16: Nein!
00:57:18: Jetzt sucht sich dieses arme Würmchenhilfe bei der Tante Claudia und läuft in meine offenen Arbe.
00:57:27: Und ich sag Komm her Seid euch traurig und böse.
00:57:35: Du redest von deinem inneren Kind, oder?
00:57:37: Dass du jetzt gerade in den Armen kannst ... Ja!
00:57:41: Guck, das war der richtige Satz.
00:57:43: Wir finden etwas, was du kannst.
00:57:47: Du kannst so viel, so unendlich viel nur nicht singeln.
00:57:53: Ich war ja auch immer der Meinung, ich könnte fantastisch pfeifen.
00:57:56: Das weiß ich nicht.
00:57:57: Habt ihr noch nie Pfeifen hören?
00:57:58: Ihm muss ich auch nicht, also lass ...
00:58:00: Also ganz fantastisch!
00:58:01: Ich war ja völlig überzeugt davon, ich kann toll pfeifen.
00:58:05: Jetzt haben mir meine Kinder erklärt, dass dem nicht so ist.
00:58:08: So, ich sollte das keine
00:58:09: Kinder liebenschen
00:58:10: lassen.
00:58:12: Ja, definitiv.
00:58:14: Du hast ja zumindest ein extrem musikalisches Kind.
00:58:18: Ich mein, dem muss es ja des Hirn rauspfeifen wenn du pfeifst.
00:58:23: Jetzt reicht's.
00:58:25: Mein scheinender Moment!
00:58:31: Jetzt ist aber mal genug.
00:58:36: Ich fahre noch zu meinem Bruder heute, ich muss ein bisschen Kraft haben.
00:58:41: Kinder haben auch eine Recht auf Entwicklungsspielbeteiligung steht hier.
00:58:46: Absolut.
00:58:48: Aber du bist kein Kind mehr, falls ihr schon vieler
00:58:52: Eignetagung gemacht
00:58:53: habt.
00:58:54: Genau.
00:58:56: Wir können aber ... Wir fragen jetzt einfach mal unsere die Menschen, die uns zuhören.
00:59:02: Wenn ihr möchtet dass wir mal das Thema inneres Kind über das innere Kind sprechen.
00:59:07: Das wollten wir nämlich heute vielleicht machen.
00:59:09: Schon letztes Mal und
00:59:11: dieses Mal.
00:59:11: Würden wir das tun aber da wollen wir von euch sagt mal was ihr euch wünscht.
00:59:17: Wir sprechen eh immer über das selbe.
00:59:19: Fünfhundert Folgen, das haben wir uns ja jetzt vorgenommen.
00:59:21: Was ist denn das jetzt?
00:59:22: Hundertvierundzwanzig glaube ich, gell?
00:59:23: Ja,
00:59:24: ja, ja.
00:59:24: Okay,
00:59:25: hundertvierziesmal haben wir es schon geschafft und ...
00:59:29: Und bis dahin unterstützen wir Kinder damit, dass sie sein dürfen.
00:59:34: Dass sie in einer Umgebung wachsen dürfen, wo sie gesehen werden.
00:59:38: Dass die Fehler machen dürfen.
00:59:40: Das sie aber nicht reduziert werden auf ihre Fehler.
00:59:43: Dass man schaut wie können wir diese Fehler denn gemeinsam wieder gutmachen wenn man sie dann gut machen muss?
00:59:49: Dass Kinder begleitet werden und in ihrer Würde unterstützt würden, erwürden werden.
00:59:55: das wünsche ich mir zum heutigen Weltkindertag vom ersten Moment der Erzeugung, bis sie Mitte zwanzig sind.
01:00:06: Weil dann haben Sie, glaube ich, ihre ganzen Entwicklungen abgeschlossen?
01:00:10: Ja!
01:00:11: Das ist ein schöner scheinender Moment.
01:00:13: Das wünsche ich mir auch und ich wünsch' mir, dass irgendjemand zuhört, der dich gern anruft und er sagt, liebe Frau Stolz ... Ich schenke ihm zehn Gesangsstunden mal.
01:00:28: Ja, Rolf Zukowski.
01:00:30: Ich komm ... wir probieren's oder?
01:00:32: Wir laden ihm hier ein Podcast einfach
01:00:34: ein!
01:00:35: Und ich darf dann mit ihm singen und du hältst das
01:00:37: aus?!
01:00:38: Ja!
01:00:38: Absolut!
01:00:39: Ich werde applaudieren, jubilieren, nein, nein!
01:00:42: Ich mach ... nein... ich werde euch huldigen.
01:00:45: Ich werde sagen dass du die beste Sängerin überhaupt bist.
01:00:49: Ich schreib dem jetzt.
01:00:52: Ich schreibe dir mir jetzt, was sollen wir... Du übrigens allen denen ich geschrieben habe.
01:00:56: Ich kriege ja nicht mal Antwort!
01:00:58: Wie heißt das?
01:00:59: Gecancelt.
01:01:01: Getiszt.
01:01:01: Kanzel kalt schon.
01:01:02: Kenzel kallt, ich werde getiszt.
01:01:04: Die kennen mich nicht und dissen mich schon.
01:01:06: Das ist aber auch nicht schlecht.
01:01:07: Wahrscheinlich googlen die mich und dann dissen sie mich.
01:01:10: Die fragen
01:01:11: Jecipiti.
01:01:12: Sollen wir der Dame antworten
01:01:14: und Jecipitis sagen
01:01:16: Nein Lassen Sie es böse
01:01:19: Ja,
01:01:20: nein.
01:01:20: Ist sie nicht?
01:01:21: Das ist die wundervollste Person!
01:01:23: Ich bin definitiv nicht böse das weiß ich.
01:01:25: Nein eben, des bist du nicht.
01:01:27: Ah, ich sollte vielleicht mal mehr singen.
01:01:30: ja... Ich werde
01:01:31: durch die Wohnung laufen und mal hören was ich für Resonanz kriege Und ich gehe mit meiner Tochter im April auf das Ärzte-Konzert und da kann ich mir die Seele aus dem Leib singen.
01:01:42: Stimmt der ist schön laut, da hört dich keiner
01:01:46: Du D Punkt K-Punkt.
01:01:49: So!
01:01:51: Schein und Liebe.
01:01:53: Was ist D-Punk, K-Point?
01:01:55: Tja ...
01:01:56: was könnte ich sagen?
01:01:57: Ah super jetzt muss ich mir das sagst du nicht, gell?
01:02:02: Dumme Kuh, dumme Kuu heißt es.
01:02:08: Okay.
01:02:09: Ach
01:02:10: Gott.
01:02:11: Shine on, liebe Anke.
01:02:14: Shine On, liebe Claudia.
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