Folge 117: Fitzek in der Zombie-Krippe

Shownotes

Anke war beim Friseur und Claudija zusammen mit frischer Lockenpracht und Schattenbegegnungen auf dem Klassentreffen. Dieser Somer ist kein Sommer der Langsamkeit und trotzdem machen die Shinieschwestern alles mit links. Wenn der erste Satz eines Fitzeks wieder einmal überzeugt und dieser nette Typ wieder einmal eine superklasse Horrorgeschichte erzählt, vergessen wir, dass Kinder nicht am Kapitalstock sind. Das ist nämlich unser persönlicher Horror. Dagegen helfen auch Bücherpakete für Anke nichts, denn sie kennt sich aus mit Eingewöhnungen. Nein, es ist nicht normal, wenn Paula weint und nicht mehr weiß, wer ist jetzt wer! So mancher Chef ist unwillig und manch klare Konzeptionen taugen so wenig wie gestresste Nervensysteme, mangelndes Vertrauen und Sicherheitslücken. Anke hing auch jahrelang im Maschendrahtzaun und ihre Eltern haben es mit Bindung und Beziehung nur gut gemeint. Säbelzahntiger und Kettenhemden sind definitiv aus keinem Thriller, sondern von Kindern empfundene Realitäten. Sie müssen unsere Entscheidungen aushalten und die Folgen nicht vorhandener Investitionen aushalten. So manch alkoholkranker Herzinfarkttyp vermisst Selbsterfahrung und ertränkt seine Dämonen in Rotwein. Da ist es klüger Sebastian Fitzeks Dämonen in der Hängematte tanzen zu lassen, denn damit übernimmt man Verantwortung. Und was man kennt und gezähnt hat, fliegt einem auch nicht mehr um die, für billige Ausreden tauben, Ohren. Shine on!

Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433

Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de

Transkript anzeigen

00:00:01: Wir kommen bei Stolz und Ballmann dem Podcast von und für Herzensmenschen.

00:00:05: Dr.

00:00:06: Anke Ballmann in Entwicklungspsychologin und Claudia Stolzz, Familientherapeutin

00:00:11: teilen

00:00:11: ein und Aussichten über Gott und die Welt – die inspirieren und stärken.

00:00:16: Fühl dich eingeladen das Schöne im Leben zu sehen und zu teilen!

00:00:32: Ja, immer noch mehr tatsächlich.

00:00:34: Ich bin immer noch am Meer und noch zwei Wochen.

00:00:37: Also zwei Podcasts machen wir noch am Mehr.

00:00:41: Und dann ist dieser Sommer zu Ende!

00:00:43: Wir haben gerade ein bisschen gesprochen und gesagt wow es waren so viele Herausforderungen in diesem Sommer hier an denen ich aber gewachsen bin.

00:00:51: Ich habe schon gesagt, ich hoffe dich passt sich noch ins Flugzeug wenn ich einsteige

00:00:58: weil du so groß geworden bist.

00:01:02: Der Sommer, würde ich mal sagen hatte und hat es noch in sich.

00:01:06: Definitiv ja!

00:01:08: Und wirklich schön.

00:01:09: also ich will jetzt... Ich will mich nicht beschweren oder so aber ich habe viel über mich gelernt.

00:01:14: ich habe viele über meine Familie gelernt.

00:01:16: ich hab viel über die einzelnen Strategien gelernt die wir so entwickelt haben im Laufe unseres Lebens und alles gut.

00:01:26: Ich nenn es ja Bootcamp, auch Bootcamp.

00:01:30: Ich glaube in diesem Sommer dürfen wir alle lernen was uns am schwersten fällt.

00:01:34: bei mir war's Geduld wobei ich kann jetzt geduld weil ich hier ja ich habe mein Ziel verändert hab ich aber letzten podcast gesagt

00:01:41: Ja genau das war so schön.

00:01:44: Ja ich will nicht mehr geduldig sein Aber ich bin gestern, ich bin in gestern Auto gefahren Ganz spontan.

00:01:49: Ich hab mir gedacht, das probier ich jetzt einfach mal.

00:01:51: Was?

00:01:52: Ein Automatikauto?

00:01:54: also...

00:01:54: Ja genau!

00:01:55: Ich habe ein Automatikauto und ich musste dringend zum Friseur.

00:01:59: Und dann hab' ich die Anrufe und dann... Das ist ein Argument.

00:02:01: ne?

00:02:02: Absolut, absolut.

00:02:04: Hab' ich mir auch gedacht Und dann sagt sie so, wenn du in zehn Minuten da bist und ich so, bist du verrückt?

00:02:09: Ich bin ungeschminkt.

00:02:10: Ich sitze im Legging am Schreibtisch.

00:02:13: Es ist achtundneunzig Grad heiß.

00:02:15: Ich kann nicht in zehn Minuten da

00:02:17: sein.".

00:02:17: Sagt sie, ja!

00:02:18: Ich habe aber drei Wochen Urlaub und ich sage, ich bin in zehn minuten

00:02:21: da!".

00:02:22: Dann dachte ich mir so, ey komm!

00:02:25: Aus die Maus, ich gehe da jetzt hin.

00:02:27: Egal.

00:02:28: Und dann bin ich gefahren und es ging alles gut.

00:02:30: Jetzt bist du wunderschön Also bist du

00:02:35: immer.

00:02:36: Na ja, komm jetzt!

00:02:37: Ich gucke jetzt gerade weil ich gleich nach unserem Podcast zoome.

00:02:40: Und ich bin auch jetzt... Ja doch also da hat es so gut gemacht.

00:02:43: Doch sieht gut aus.

00:02:44: Sehr

00:02:46: schön.

00:02:46: Ah Friseur ist immer gut.

00:02:48: Man fühlt sich einfach super.

00:02:50: Ich war ja vorgestern auch beim Friseurs, weil ich hatte ja Klassen treffen hier.

00:02:54: Jaa!

00:02:58: Ich bin sämtlichen Herausforderungen hier dieses Jahr gegenübergestellt worden, vor denen ich eigentlich immer abhaue.

00:03:06: Vor denen ich nicht eigentlich immer sage Nööööh lieber nicht!

00:03:11: Und dieses Jahr Wahnsinn.

00:03:13: und ich habe sie alle gemeistert und es war einfach nur toll.

00:03:16: Und vor dem Klassentreffen war ich beim Friseur und da war ich ja sowieso gefühlt die schönste weil die machte einfach die Haare so toll und die hat...und ich bin dann dahin hab zehn Minuten ausgehalten?

00:03:26: Dann hab' ich mir ein Dutt

00:03:27: gemacht.

00:03:29: Bei deinen Haaren ist es jetzt nicht wirklich eine Herausforderung, weil die sind ja von Haus aus der Wahnsinn.

00:03:37: wie es sie nur ganz selten gibt.

00:03:39: Aber sie hat sich so schön gemacht, dann hat die mir den Spiegel gezeigt von hinten und weißt du, diese ganzen Locken liegen verteilt über meinen Rücken?

00:03:49: Und ich habe gesagt, weißt Du Bocker!

00:03:51: Ich gehe jetzt rückwärts in Saal betreten, damit alle meine Haare sind.

00:03:56: Das ist eine gute Strategie, ich werde nur vorsichtig mit solchen Aktionen, weil dann fällt man recht schnell hin... sich den Arm brechen, dann hat man auch eine Herausforderung.

00:04:10: Ich glaube ja dass diesen Sommer

00:04:13: niemand

00:04:14: seinen... nennen wir es mal Schatten!

00:04:17: Diesen Sommer sind wir alle unseren Schatten begegnet und durften lernen mit Dingen umzugehen vor denen wir wie sagt so schön normalerweise davon laufen also meine Herausforderungen in diesem Sommer waren definitiv Langsamkeit Kann ich mittlerweile sehr gut, Geduld?

00:04:37: Kann nicht.

00:04:38: Will ich auch nicht mehr können und Hilfe annehmen – auch schön!

00:04:43: Und guck mal Anke.

00:04:44: dann kann ja so sein dass man sagt oh das wird ein herausfordernder Sommer dieses Jahr bleibe ich doch einfach mal zu Hause.

00:04:50: Ich gehe einfach nirgendwo hin.

00:04:51: ich bleib zuhause und da passiert dir das was dir passiert ist zu hause und du hast dann trotzdem die ganze Herausforderung eben geliefert, also so wie bei beim Lieferservice.

00:05:05: Liefer mir doch mal die Herausforderungen nach Hause, weil ich gehe ja nicht irgendwo hin!

00:05:10: Genau, so ist es.

00:05:12: Die Herausforderung wurde nach Hause geliefert.

00:05:15: Mein Gott sei Dank kann ich das zuhause ganz gut aushalten.

00:05:19: und ich möchte aber auch sagen... Ich glaube nicht an dieses... Es gibt ja keinen Schaden ohne Nutzen, gell?

00:05:25: Und das habe ich auch im letzten Podcast.

00:05:26: Wir kommen aber auch gleich zum Thema, dass wir vom letzten Podcast ohnehin nochmal aufgreifen wollen.

00:05:31: Wir reden nämlich heute noch mal über Eingewöhnung Und ich weiß aber auch, dass der Nutzen in diesem Schaden ist.

00:05:41: Ich habe so eine Freude daran, ziemlich KI frei zu leben, indem ich einfach ganz viel lese und ganz viele Sachen mache die gar nichts mit KI zu tun haben.

00:05:54: Und ich merke wie gut mir das tut!

00:05:56: Auch vor allem dieses Lesen wieder, dieses stundenlang lesen.

00:06:01: Ja, ja.

00:06:02: Wie schlägst du dich dann in den Traumschwinger?

00:06:04: Nee, geht nicht!

00:06:05: Da kann ich mit meinem

00:06:06: Arm... Achja!

00:06:08: Stimmt, ja, du kommst ja da.

00:06:10: Obwohl raus vielleicht aber rein nicht

00:06:12: so gut.

00:06:13: Nein, rein geht nicht weil ... Ich bin ja einhändig, ich bin ja linkshändig.

00:06:19: Wobei rechts geht schon wieder besser und ich kann mich jetzt zum Beispiel auch wieder mit rechts schminken.

00:06:23: Es geht ein bisschen was.

00:06:24: also ich bin fast fertig damit jetzt.

00:06:27: Fast.

00:06:28: In zwei Wochen ist der ganze Spaß vorbei.

00:06:31: Wo du gerade Lesen sagst, ich war in der Buchhandlung in Sada hier und habe mir einen Fizek auf Kroatisch gekauft.

00:06:41: Ich kriege ihn ja nicht immer auf Deutsch hin!

00:06:43: Wie ist er auf Kroatisch?

00:06:45: Den noch nicht angefangen, ich habe mir zwei Bücher gekauft.

00:06:47: Aber mein Mann war jetzt ein paar Tage in Deutschland und er hat mir den neuen Vizek auf Deutsch mitgebracht.

00:06:52: Das heißt

00:06:53: die nächsten

00:06:53: drei Tage bin ich leider abgetaucht.

00:06:56: Ich habe gesagt du André bist auch selber schuld weil mich sie ist jetzt drei Tage nicht!

00:07:00: Ich werde Dinge tun wie Podcast schneiden und so.

00:07:03: aber sonst bin ich jetzt abgetauscht mit Leselampe am Meer Abends, morgens, nachts.

00:07:08: Ich lese jetzt den Fizek durch.

00:07:10: Der erste Satz hat mich schon wieder gekriegt.

00:07:12: Ich hab ihm dem André vorgelesen gestern Abend noch angefangen, ihn zu lesen und schon der erste Satze nicht war drin.

00:07:19: Oh Gott!

00:07:20: Das unterscheidet uns ja so sehr.

00:07:21: Ich habe ja von dir mehrere Fizeks gekriegen und ich schaff es ungefähr eineinhalb Seiten weit bis ich's nicht mehr ertrag.

00:07:33: So komme ich halt in diese Fantasy-Sachen nicht rein, die du ja so gerne liest.

00:07:37: Ja?

00:07:38: Da komme ich.

00:07:38: aber es ist sehr schön!

00:07:40: Die Menschheit soll unterschiedlich sein und unterschiedliche Dinge mögen, sonst hätten wir einen ziemlich einseitigen Markt.

00:07:45: Das

00:07:45: stimmt.

00:07:45: Und Fizek finde ich ja geil also muss ich ja sagen.

00:07:48: Es ist auch ein sehr netter Typ finde ich.

00:07:51: Ich habe ihn mal geschrieben Und hab mir da auch kriegt bestimmt keine Antwort.

00:07:55: Hab aber sofort eine Antwort gekriegt.

00:07:56: Lade

00:07:57: ihn doch mal in den Podcast ein!

00:07:58: Da kann ich ihm auch sagen, dass ich leider mit seinen Büchern nicht zurechtkomm.

00:08:01: Das macht aber nix.

00:08:02: Aber ich könnte dem Stories liefern...

00:08:06: Ich schwöre dir aus dem...

00:08:09: Er hat

00:08:09: ja auch einen Ratgeber, ich glaub der hatte einen Erziehungsratgeber.

00:08:11: Hast du mir geschenkt?

00:08:12: Ja, Elternabenteis.

00:08:14: Du hast ihn mir geschankt.

00:08:15: Ah, okay.

00:08:16: Ich habe ihn noch nicht gelesen.

00:08:17: Weil ich dachte mir so schlimm wird er nicht sein wie

00:08:20: die Bücher, die ich mag.

00:08:21: Vizek und ich werden uns trotzdem verstehen also ich kann seine Bücher nicht lesen weil sie so schlimm sind.

00:08:26: aber jetzt kommt's!

00:08:28: Ich könnte ihm Stories liefern die ich in Seelenprügel nicht verbraten konnte weil sie es so schlimm ist... Wie geil!

00:08:40: Heute schreibe

00:08:41: ich ihm

00:08:42: Ja, wirklich.

00:08:42: Ich lief er im die!

00:08:43: Der braucht ja keine Namen oder so was.

00:08:45: aber dem kann ich Geschichten aus Krippen und Kitas liefern noch mal wo der von Verlagseite kam.

00:08:54: das können wir nicht schreiben Frau Ballmann Und ich so.

00:08:58: aber dass ist passiert.

00:09:00: Ich habe zum Teil gesehen zum teil wurde es mir erzählt Ganz ganz ganz schlimme Dinge also

00:09:10: Nicht

00:09:10: selenbrügel Das waren körperliche Themen.

00:09:14: Und ja, für alle die jetzt fragen, hast du was gemacht?

00:09:17: Ja natürlich hab ich was gemacht!

00:09:19: Ich habe etwas gesagt und wenn ich so was beobachte sag' ich oder mache immer was... ...und ich muss auch ganz kurz immer ein bisschen nicht regulieren damit ich nicht auch sehr gewaltvoll werde weil ich das kaum ertragen kann wenn ein Kind an dieser Stelle könnte ich wirklich sagen Gequält wird.

00:09:41: Ja, ich habe das schon live beobachtet!

00:09:45: Ich habe es auch beobachtet.

00:09:46: Ich erinnere mich an eine Situation, die mir ganz ad hoc anfällt, wo das Kind immer am Arm gezerrt wurde, egal was es gemacht hat, wo es am Arm gezerrt so lange, bis es also stand an der Seite und ich würde sagen ist desoziiert.

00:10:00: Es hatte gar nichts.

00:10:00: Es gab nur nach unten und es war nicht mehr ansprechbar.

00:10:04: Und dann wurde halt von der Betreuungsperson gesagt ach guck mal Monsieur reagiert jetzt gar nicht mehr redet noch nicht mehr mit mir.

00:10:11: Ja genau!

00:10:12: Und ich hab nur gedacht oh Gott das war der Moment wo ich das Jugendamt eingeschaltet

00:10:15: habe,

00:10:16: was leider auch nichts gemacht

00:10:17: hat.

00:10:17: Ja und ja aber schau solche Situationen in solchen Szenen sind uns beiden durchaus vertraut?

00:10:24: Ich weiß dass sie nicht nur uns zwei vertrautt sind!

00:10:28: Insofern könnte man den Herrn Fizek doch damals involvieren und sagen Schau mal das und das und so einen Krippen-Kita-Crimi werden wir auch mal eine Geschichte.

00:10:40: Wir können sagen Herr Fizeks wir brauchen halt auch Unterstützung damit diese ganze Sache auch gehört wird, weil ja häufig ist so die Kinder haben ja nicht unbedingt ein Lobby jeweils das betrifft.

00:10:52: und da wir jetzt schon festgestellt haben dass wir an die Leute die wirklich in der Markt auf dem Markt eine Stimme haben.

00:11:02: Die reden nicht mit uns, weil Kinder halt auch nicht im Kapitalstock sind.

00:11:05: Das ist ja mein Lieblingsspruch!

00:11:07: Na ja also zu dem Spruch möchte ich jetzt mal sagen bevor wir dann wieder zum Thema Eingewöhnung kommen aber bei Eingawöhnungen passiert einfach auch sehr viel passieren auch sehr viele unschöne Dinge.

00:11:17: das hat hier ja Namen sagen wir keine Aber es hat ja wirklich jemand der sich so richtig richtig auskennt in Wirtschaft

00:11:27: und

00:11:27: in Branche Hat ihr das ja am Telefon gesagt?

00:11:31: Dass sich für dieses Thema niemand interessiert, weil Kinder ... Erzähl du's.

00:11:37: Du hast es erlebt!

00:11:38: Ja wir haben halt jemandem mit sehr... großer Reichweite und ich würde schon auch sagen Einfluss, weil wenn Menschen sich zu Kurse und Seminare buchen und wirklich zu Menschen hingehen um auch ein Stück weit zu lernen wie soll ich mein Leben gestalten?

00:11:54: dann hat dieser Mensch einfach auch Einfluß.

00:11:56: Und wir sind mit diesen Menschen in Kontakt getreten haben so einen Buchpaket zusammengestellt und haben halt so einen Slogan drüber geparkt.

00:12:05: so Wir retten Deutschland und haben sehr viel geschrieben, sehr nett geschrieben.

00:12:13: Und haben erklärt dass wir glauben das es sehr wichtig ist, dass die Jüngsten unserer Gesellschaft einen anderen Staat bekommen weil ohne dass die jüngsten der Gesellschaft betreut werden von wem auch immer wird unsere Wirtschaft halt leider nicht lange funktionieren.

00:12:30: und da sind wir es A diesen Menschen schuldig, diesen kleinen Menschen das der Staat ins Leben ein guter ist.

00:12:36: Und B sind das ja auch die Führungskräfte von morgen!

00:12:40: Wenn jetzt jemand sagt diese Menschen haben das verdient und meinetwegen eine Kita errichtet, eine Betreuung einer Ausbildung für Fachkräfte mit auf den Markt bringt, befähigt und sensibilisiert auf ihre eigene Biografie zu schauen.

00:13:01: Und Kinder so zu begleiten, dass sie würdevoll die ersten Lebensjahre erleben, dass das ein Wende in Deutschland hervorrufen würde – eigentlich fand er das auch super!

00:13:13: Hat der Mensch so toll und toll gedacht und hin und her... Und das Ganze ist nicht zu Standard gekommen, weil – das war die Aussage – Kinder nicht am Kapitalstock sind.

00:13:23: Das heißt wir verdienen nichts mit ihnen, weil sie können ja selber nicht zahlen!

00:13:28: Wenn da müssen wir irgendetwas machen wo wir an die Eltern rangehen.

00:13:32: aber Kinder zu retten ist halt nicht lukrativ.

00:13:36: Ja Und das war's.

00:13:37: Wir hatten zwei Gespräche und diese beiden Gespräche waren sehr schön, ich bin da sehr dankbar für nach wie vor aber leider ja.

00:13:44: also wer jetzt jemanden kennt der jemanden Kennt er sich denkt Ach, das ist aber da möchte ich jetzt mal mehr darüber wissen.

00:13:50: Wir hätten wohl noch – also ich, Anke nicht weil sie immer alles löscht!

00:13:54: Ich habe noch irgendwo das Alles was wir geschrieben haben und an diesen Herren geschickt haben.

00:13:59: Das würden wir unter Umständen auch an jemand anders senden.

00:14:03: Also sind wir schon bereit.

00:14:04: für Wer also jemand kennt?

00:14:05: Jemanden kennt, wir führen gerne Gespräche Und würden gerne Ja, etwas weiter flächiger unsere Message ausbreiten.

00:14:16: Aber dafür brauchen wir eben auch Menschen die das ganz gut streuen können.

00:14:21: Genau!

00:14:22: Wir nehmen jetzt

00:14:24: den

00:14:25: Fizek.

00:14:26: Wie gesagt ich bin bereit.

00:14:28: Ich liefer dem Fizeks Stories

00:14:30: Die

00:14:31: wird er mir nicht glauben.

00:14:33: Ich schicke Ihnen den Link zu dem Podcast.

00:14:35: Der kriegt den Link am Sonntag von mir.

00:14:41: Lieber Sebastian Witzek, Ihre Bücher sind mir wirklich zu grausam.

00:14:45: Mir nicht!

00:14:50: Wahrscheinlich halte ich diese Grausamkeit nicht aus weil ich sie so nachvollziehen kann... Und für mich ist es zum Teil Realität.

00:15:00: Ich wollte den Herrn Fizek ansprechen, lieber Sebastian Fizeks Nachricht geht an sie.

00:15:05: ich kann ihnen Geschichten von Kindern erzählen im Alter vor null bis sechs Jahren wenn Sie das verbraten in einem Krimi nochmalen.

00:15:15: Spiegelbestseller Der Vizekat hat wahrscheinlich Spiegelbistellern ohne Ende, oder?

00:15:20: Ja alle.

00:15:20: Ich weiß gar nicht.

00:15:22: Ich hab Material für den nächsten.

00:15:23: Ich kann mal kurz teasern!

00:15:25: Ich teaser mal an... Es wurde ein Baby-Baby also diese ganz kleinen in einer Krippe geworfen.

00:15:35: Geworfen wie ein Ball weil es nicht leise war.

00:15:41: Auf

00:15:42: eine Matte.

00:15:45: Geworfene Baby.

00:15:48: Baby-Weitwurf!

00:15:51: Ich hoffe, dass die Eltern eine Information bekommen haben.

00:15:54: Nein,

00:15:55: die Eltern haben natürlich keine Informationen bekommen und es wird bis zum heutigen Tag gedeckt von einem sehr großen Träger.

00:16:02: Herr Vizek Ihnen sage ich den Namen.

00:16:05: Hier sage ich nicht Aber Herr Vizzak, ich sag den Namen.

00:16:09: Ich werde auf jeden Fall gucken, dass er diese ersten Minuten dieses Podcasts hört.

00:16:13: Und ich habe ihm damals eben geschrieben ... Weil man mir sagte meine Jugendlichen, die hier dann so zu Besuch waren auch im Sommer in Kroatien haben Fizek gelesen und hab gesagt wie irre muss man sein sich sowas reinzuziehen.

00:16:25: Genau!

00:16:25: In einem der Titel das geht doch nicht ihr seid doch nicht normal Ihr seid doch wirklich nicht normal.

00:16:31: Und eine Freundin eines meiner Söhne sagt dann zu mir Mensch Tauti Lies doch mal die ersten vier Seiten, du wirst nicht tot umfallen.

00:16:41: Dieser Mensch publiziert auf dem freien Markt.

00:16:45: So furchtbar ist es... ließ doch mal!

00:16:50: Sie hat mir dieses Buch gegeben und gesagt okay Da bin ich mit diesem Buch in der Hängematte verschwunden und du hast mich nicht mehr gesehen.

00:16:56: Ja, ich freue mich

00:16:58: ja sehr.

00:16:58: Und seitdem jeden, jeden, jenen ... Ich hab mir dann gesagt wieviel hast du dabei?

00:17:03: Du lässt alle hier!

00:17:04: Dann habe ich ihm eine Mail geschrieben und hab eben genau das berichtet, dass sich alle für verrückt gehalten haben, die seine Bücher lesen und dass ich leider jetzt neuer Gruppi bin, geht euch anders.

00:17:14: Ich

00:17:14: glaub' da ist auch wirklich Freude über so eine Rückmeldung.

00:17:16: man wär freut sich nicht wenn er so gehuldigt klingt.

00:17:19: Ja stimmt, da ich ja jetzt auch Autorin bin

00:17:21: Ja.

00:17:22: Ich

00:17:23: weiß ja, dass man sich über solche... Stimmt das ist ja ein Kollege!

00:17:27: Cool, lieber Herr Kulige.

00:17:30: Das ist schön!

00:17:30: Wir haben

00:17:31: schon zwanzig Minuten, wir

00:17:33: müssen

00:17:33: jetzt mal in unserem Teil sein.

00:17:34: Ich möchte

00:17:34: aber noch sagen dass ich bald Geburtstag, wenn wir das nächste Mal hören, ist mein Geburtstag schon vorbei und ich kriege zum Geburtstage ganze Listen verschickt und ich weiß, ich krieg sie alle.

00:17:48: Und ich habe wahrscheinlich nach meinem Geburtstaxt nur fünfzehn neue Bücher.

00:17:54: Du bist jetzt furchtbarste.

00:17:56: Geburtstagskind, was ich kenne, möchte ich an dieser Stelle mal sagen.

00:17:58: Warum?

00:17:59: Weil du die Geschenke... also weil du immer so guckst, was krieg' ich denn geschenkt?

00:18:05: und ...

00:18:08: Ich weiß es!

00:18:11: Nein, ich weiß es nicht, aber schau mal wenn jemand zu mir sagt, was wünschst du

00:18:15: dir?!

00:18:16: Und ich sag', ich wünsche mir ganz viele Bücher

00:18:20: Und du schickst dann auch noch den Passen.

00:18:21: Dann sagt mir jemand, schick mir mal die Links!

00:18:24: Ich mach weiter draußen jetzt nicht immer viel Fantasie oder?

00:18:28: Ja ja gut.

00:18:32: Ich freue

00:18:33: mich drauf.

00:18:35: Eingewöhnung.

00:18:36: Was haben wir denn das letzte Mal...

00:18:39: Also wir haben aufgehört damit dass Du gesagt hast, warte

00:18:44: ich krieg Puls wahrscheinlich.

00:18:46: und Du hast gesagt Oh mein Gott, ich könnte jetzt noch drei Stunden weiterreden.

00:18:50: Es ist schade, dass dieser Podcast zu Ende ist.

00:18:52: Wir fallen jetzt so viele Dinge zu diesem Thema ein.

00:18:55: Ja!

00:18:56: Ich weiß schon was mir einfällt.

00:18:57: Was mir einfellt, wo ich einfach Eltern ... Wenn Eltern jetzt immer davon aus sind in der Eingewöhnung und sind in den Einrichtungen mit drin, das sich mir niemals sagen lassen Würde als Elternteil von wegen des ist normal wenn ihr Kind so furchtbar weint, wenn sie gehen.

00:19:20: So was will ich nicht hören.

00:19:22: Wie sieht denn so eine Situation aus?

00:19:24: Wenn... Also zum Beispiel fanden die Ich hab Rückmeldungen bekommen und ich glaub du auch dass unser Rollenspiel sehr gut angekommen ist.

00:19:32: Komm dann machen wir weiter!

00:19:34: Meine Paula

00:19:35: Dass man sich da ganz gut reinfühlen konnte ja oder Okay Oder Du bist noch mal Die Gruppenleitung.

00:19:42: Und mein Kind, meine Hannah ist jetzt da und du bist die Gruppen- leitung?

00:19:46: Ich hab Fragen an dich!

00:19:47: Okay dann frag mich mal.

00:19:49: Paula ist eingewöhnt ja...

00:19:50: Es ist ja meine Hannah und ich bin jetzt in der Eingewöhnung mit der Hannah okay?

00:19:55: Deine Hannah war ja schon so groß oder?

00:19:58: Meine Paula war doch die kleinen Häh?

00:19:59: Wie haben wir das gemacht?

00:20:01: Nee meine Pa ...

00:20:02: Meine Hanna ist ein Jahr alt und deine Paula war mittlerweile auf einer Schule.

00:20:06: Ja, die war ja vor der Schule.

00:20:08: Stimmt!

00:20:09: Also gut, Hannah wird eingewöhnt... Bin ich die Leitung oder bin nicht die Gruppenleitung?

00:20:13: Bin ich dir die Eingewöhnung begleitet?

00:20:15: Wer bin ich denn jetzt?

00:20:17: Du bist dir die Eingewöhnungsbegleitung.

00:20:19: Wobei Claudia ... Ich glaube wir müssen eine Rolle tauschen weil ich möchte an dieser Stelle noch mal deine Kompetenz hervorheben.

00:20:26: Du bist Multiplikatoren für partizipatorische Eingewöhnungen.

00:20:31: Dann lass es uns

00:20:32: doch tauschen!

00:20:32: Deine Paula ist noch mal klein, sie ist ein Jahr alt und wir haben mit der Eingrünung gestartet.

00:20:37: Und das ist so dass bei uns in einer Einrichtung zum Beispiel was richtig auffällt ist, dass die Kinder alle so brav sind.

00:20:46: Man hört kaum was... weil es ist halt häufig so das ich mitbekomme, dass ich Eltern sage bitte schaut euch die Einrichtung an und dass Eltern dann wirklich froh sind darüber, dass es in dieser Einrichtungen so still ist, daß sich die Kinder so kaum so toll verstehen und was auch gut ist auch manchmal merke ich das bei Eltern, wenn sich Kinder nicht wären.

00:21:13: Dass sie das gut finden.

00:21:14: Ich hatte letztens ein Mädchen die hat so irgendwie ja ... Die hat nicht zurückgehauen oder zurückgebissen oder so und die Mutter sagte aber das ist doch eigentlich total gut weil dann eckt sie halt auch nichts so sehr an in der Krippe.

00:21:31: Genau, wir können das so machen.

00:21:33: Ich bin die Erzieherin.

00:21:35: Ganz kurz will ich noch was dazu sagen.

00:21:37: Diese ganz stille Einrichtung ... Lieber Herr Fizek, falls Sie immer noch zuhören sollten, ich hätte da auch ein Beispiel, ich nenne sie die Zombie-Krippe, weil da war nichts zu hören!

00:21:49: Da war's still!

00:21:51: Ich habe illegale Aufnahmen gemacht und nicht gelöscht, Claudia.

00:21:55: Da hörst du nix?

00:21:56: Da hörste nur Erwachsene in so'n bisschen bedeckt reden.

00:22:00: Und ich weiß noch, als wir in einem Reflexionsgespräch gegangen sind, sagte die Leitung dieser Einrichtung.

00:22:07: Die auch in dieser Gruppe saß... Ich kann es kaum aussprechen!

00:22:13: Frau Beilmann?

00:22:14: Wir schleichen uns jetzt heimlich raus.

00:22:18: Also ich war zu einer Prüfungssituation, habe jemanden beobachtet der einfach in dieser Krippe gearbeitet hat und in diesem Feedback-Gespräch war dabei Die Hausleitung, die auch gleichzeitig die Anleitung war.

00:22:35: Meine... wie heißen so was?

00:22:38: Ich guck ich mach's nicht mehr.

00:22:40: Prüfling!

00:22:41: Ich mag das Wort nicht.

00:22:42: Wollte was anderes aber egal.

00:22:43: Die Brüfflingine war dabei und ich.

00:22:50: und dann sagt die Leitung wir schleichen uns jetzt heimlich raus Und ich dachte nur so, es wird mir ein Fest sein jetzt gleich.

00:23:00: Es war mir ein fest!

00:23:02: Wie bei der Fizek?

00:23:04: Da kann ich viel dazu sagen.

00:23:07: Lauter Kinder die schon gelernt haben.

00:23:10: Also meine Paula ist wieder... wie alt ist sie?

00:23:14: Ja?

00:23:15: Ich würde sagen zwölf Monate, dreizehn Monate gerade ein Jahr geworden.

00:23:22: Wir haben eindreifzehn Monate.

00:23:25: Wir sind schon zwei Wochen in der

00:23:27: Eingabe dabei.

00:23:28: Ich frage sich

00:23:29: das.

00:23:30: Und die Mutter hat Fragen, die ist beobachtet und jenes beobachtet und ich antworte.

00:23:36: Das machen wir vielleicht nicht ganz so lange, weil wir das ja dann gleich auch noch ein bisschen aufklären wollen.

00:23:41: Was habe ich denn für ein Problem?

00:23:45: Mir

00:23:45: fällt schon was ein!

00:23:46: Frau Stolz, also jetzt bin ich schon zwei Wochen dabei und es mit der Paula läuft doch ganz gut... Ich war jetzt schon mal auf der Toilette und da war nix.

00:23:55: Und ich habe auch gerade ein bisschen Stress in der Arbeit, meinen Chef wartet.

00:24:01: Morgen würde ich einfach die Paula dalassen.

00:24:04: Ist das okay für Sie?

00:24:07: Ich würde ... Das ist eben dieses Problem, ne?

00:24:10: Ich bin jetzt zwei geteilt.

00:24:11: Was machen wir?

00:24:11: Bin ich so wie was nicht sein sollten oder so?

00:24:16: Wir machen zwei Varianten.

00:24:17: Wir machen einmal die Variante.

00:24:19: Jetzt bist du erst mal die, wie es nicht sein sollte!

00:24:21: Also ich hab dich gefragt, kann ich morgen einfach die Paula da lassen?

00:24:26: Ja

00:24:26: genau.

00:24:29: Wo sie das zu sagen, Frau Müller?

00:24:32: Ja klar.

00:24:32: Balma,

00:24:32: du kannst mich doch Balman nennen.

00:24:34: Bist okay... wo sie das jetzt so sagen, Frau Beimann machen war.

00:24:38: Also ich würde auch sagen zwei Wochen, das ist ja schon recht lang und wir machen das dann morgen mal so.

00:24:43: oder gehen Sie mal fünfzehn Minuten vor die Tür.

00:24:47: sollte irgendwas sein, melde ich mich!

00:24:49: Und ich versuche natürlich Paula zu beruhigen.

00:24:51: Ja aber Frau Stolzich, ich will nicht fünfzehne minuten vor der Tür gehen.

00:24:55: Ich sitze hier seit zwei Wochen rum es läuft

00:24:57: gut,

00:24:58: ich würd morgen gerne arbeiten gehen.

00:25:01: also ich würde die Paula... ich kann sie ein bisschen später bringen.

00:25:04: Nee, also direkt den ganzen Tag machen wir auf keinen Fall.

00:25:08: Aber jetzt wo Sie das sagen, super Idee bis zum Mittag.

00:25:12: Bringen sie die auch nicht so spät?

00:25:13: Bringen Sie die ruhig früh?

00:25:14: Bringen Sie mir die um acht Uhr rein?

00:25:16: Da sind noch nicht alle oder halb acht noch besser und dann gehen Sie sofort!

00:25:21: Also keine großen Spirenzchen und ich kann Ihnen schon sagen es wird so ablaufen.

00:25:26: Wir werden ankommen vielleicht morgen noch nicht weil Sie kennt das ja noch gar nicht dass Sie gehen Dann übermorgen.

00:25:32: also Sie werden sie mir auf den Arm geben.

00:25:34: Tschüss, Paula.

00:25:34: Ich wünsch dir einen schönen Tag!

00:25:35: Die Mami kommt gleich wieder und ich gehe dann mit ihr.

00:25:39: Wahrscheinlich wird sie das noch gar nicht richtig verstehen bis ich im Gruppenraum bin.

00:25:43: Wird sie noch nicht weinen?

00:25:44: Das wird dann wahrscheinlich erst ein Tag später kommen.

00:25:46: aber es ist auch ganz normal Frau Beilmann, es ist ganz normal Aber Sie muss das ja lernen.

00:25:51: Und wie soll ich denn an das Kind rankommen, solange Sie da sind?

00:25:54: Also ich bin eigentlich auch wirklich sehr froh dass Sie das sagen und Paula macht sich doch wirklich gut die geht jetzt schon zu den anderen Kindern, die achtet gar nicht mehr auf sie.

00:26:04: Morgen halb acht und sie kommen dann einfach zum zwölf wieder, sollte irgendetwas superheftig sein.

00:26:10: Und ich sie gar nicht beruhigt kriegen melde ich mich natürlich bei ihnen ruf sich sofort an und dann kommen Sie.

00:26:15: Solange es von mir hören ist alles gut.

00:26:17: Ja sind sie sich sicher vor stolz weil ich höre ja auch immer wieder dass man da ein bisschen vorsichtig sein soll.

00:26:23: aber Ich glaube auch das die paula des kann die isst ein stabiles kind.

00:26:27: Ja passen sie auf mich meine schauen sie mal vorbei.

00:26:29: Mann jetzt mal ganz ehrlich wie soll ich denn zur Paula eine Beziehung aufbauen, solange sie da sind.

00:26:35: Ist doch logisch!

00:26:37: Sie sind doch die erste Bezugsperson für Paula und solange Sie da sind habe ich gar keine Chance.

00:26:43: Warum soll man in diesen ganzen Kladderadatsch machen?

00:26:45: Sie haben jetzt einen Einblick bekommen, Sie haben gesehen den Kindern geht's gut Ich bin freundlich so ... Sie fühlen sich, haben Sie mir ja schon zurückgemeldet dass Sie sich auch mit mir wohlfühlen.

00:26:54: Und jetzt sind wir bei dem Part angekommen wo ich auch die Chance kriegen muss mit Paula wirklich was aufzubauen.

00:27:01: Das verstehe ich.

00:27:03: Die Paula muss jetzt lernen, dass halt eben sie nicht da sind, sondern wenn sie was hat bin ich da.

00:27:08: und wie soll

00:27:09: sie das werden?

00:27:11: Sie haben recht!

00:27:13: Hier ist es ordentlich, es gibt etwas zu essen.

00:27:15: Sie sind immer liebevoll zu den Kindern.

00:27:17: Ich habe das ja auch gesehen.

00:27:18: Ich lasse es auch gern...

00:27:20: Wenn irgendwas ist Frau Wallmann, ich rufe sie an.

00:27:25: Lassen Sie bitte Ihr Handy an.

00:27:29: Sie sind ja auch ihre Arbeitsstelle ist jetzt nicht so weit weg und dann würde ich...

00:27:32: Eine halbe Stunde ungefähr.

00:27:34: Ich bin in einer halben Stunde, kann ich da sein wenn was ist?

00:27:36: Halbe Stunde können sie da sein.

00:27:38: okay Wenn irgendwas wäre, würde ich die Powder

00:27:41: eine

00:27:41: halbe stunde bei mir halten Und dann kommen sie und holen die ab.

00:27:45: Aber machen sie sich keine Sorgen Weinen gehört eben auch dazu.

00:27:48: Sie muss da auch mal durch weil wenn sie jetzt immer da sind, dann merkt sie ja auch.

00:27:55: Ach so wenn irgendetwas ist kann ich immer zu meiner Mutter gehen?

00:27:58: Ja,

00:27:59: verstehe ich.

00:28:00: Nee die soll sich ja auch an Sie ein bisschen gewöhnen.

00:28:03: Weil letztendlich der Jahr vor allem irgendwann ist halt dann die Trennung mal und dann machen wir sie doch jetzt einfach gleich.

00:28:11: Ich glaube auch zwei Wochen

00:28:12: reichen.

00:28:12: Ja, ich finde es auch.

00:28:14: Wir hatten jetzt zwei Wochen wo sie dann immer mal eine halbe Stunde Stunde da waren.

00:28:19: Paula hat jetzt alles gesehen, alle Leute kennengelernt Die kennt das Grundstück, die kennt die anderen Kinder.

00:28:25: Ich finde, sie macht das auch so

00:28:26: super als ein ganz

00:28:28: souveränes Kind.

00:28:29: Machen wir prima!

00:28:30: Frau Ballmann, freue ich mich.

00:28:32: Dann würde ich sagen bis morgen und morgens früh

00:28:36: genau.

00:28:37: Danke für Ihre Unterstützung, Frau Stolz.

00:28:39: Tschüss!

00:28:41: Und jetzt machen wir die andere Variante.

00:28:43: Okay, dann hau rein.

00:28:44: Ich frage

00:28:44: nochmal?

00:28:45: Ja genau!

00:28:46: Also Frau Stolz ich habe ein Problem mit morgen.

00:28:48: mein Chef hat gesagt ich muss morgen den ganzen Tag da bleiben.

00:28:51: die Paula wir sind jetzt seit zwei Wochen.

00:28:53: Eingewöhnung läuft gut.

00:28:54: ich war ja schon kurz draußen.

00:28:56: sie hat kurz geweint hat sich aber auch ganz gut beruhigt.

00:28:59: ich kann leider ab morgen nicht mehr da bleiben.

00:29:02: das war nicht ab zu sehen.

00:29:04: ja ich hoffe es ist okay für Sie.

00:29:06: Frau Beilmann, erst mal freue ich mich total, dass Paula so gut hier ankommt.

00:29:11: Dass Paula schon so weit ist, dass sie den Radius immer weiter vergrößert hat und jetzt auch von ihnen weggeht Also ganz, ganz wunderbar.

00:29:19: Paula macht es wirklich ganz fantastisch mit ihrer Hilfe und das können wir leider nicht unterbrechen!

00:29:25: Es tut mir leid auf gar keinen Fall werden wir morgen eine Trennung herbeiführen und wenn wir in diesen Bereich kommen wo wir Trennungen haben dann wird das sowieso nur so zwei bis fünf maximal zehn Minuten sein.

00:29:40: Wir sind noch lange und weiter von entfernt dass sie wirklich den kompletten Tag oder Vormittag nicht da sind.

00:29:48: Frau Stolz, es geht nicht.

00:29:49: Wie stellen Sie sich das vor?

00:29:52: Ich habe einen Chef ... Ich sitze hier schon seit zwei Wochen in der Krippe mit rum.

00:29:56: Ich hab einen Job und muss Geld verdienen.

00:29:59: Mein Chef hat mir erklärt, dass ich morgen kommen muss.

00:30:01: Da ist eine ganz wichtige Sitzung.

00:30:03: Ich kann da nicht fehlen.

00:30:04: Es geht nicht!

00:30:05: Ich verstehe absolut Ihre Diskrepanz, die sie da haben.

00:30:09: Und ich verstehe auch den Druck.

00:30:11: nur wir haben mich hier.

00:30:12: Wir haben hier Paula im Fokus und auf gar keinen Fall werden wir Diese Trennung, weil was passiert, Frau Baalmann?

00:30:18: Wenn wir das jetzt more Paula fühlt sich hier wohl.

00:30:21: Paula interessiert sich für alles, interessiert sie für mich.

00:30:24: Ich kann schon immer mehr dorthin

00:30:25: gehen.".

00:30:26: Es ist aber so, dass der sichere Hafen nämlich Sie sind ja noch da!

00:30:30: Paula hat in einer Situation wo ihr Schwerfeld das sogenannte Bindungsverhalten zeigt sprich es ist irgendwas... Gestern kam doch Max mit dem Bobbika, der hat dann Paula angefangen haben sie auch gesehen und klar.

00:30:44: ich habe dann versucht an Paula zu Paula zu kommen aber sie hat sich umgedreht nach Ihnen geschaut und ist zu ihnen in die Arme gelaufen.

00:30:51: Das hat da nur eine

00:30:52: Minute gedauert.

00:30:52: Ja klar, aber Frau Stolz wenn ich nicht da bin dann geht sie doch zu ihnen!

00:30:55: Aber ich muss morgen arbeiten.

00:30:57: es geht nicht anders.

00:30:59: Nee Paula ist in einem Alter wo sie noch nicht versteht dass Sie jetzt nicht da sind und das Ich okay bin.

00:31:06: Das ist nur etwas was Paula fühlen kann und bei diesem Gefühl sind wir noch nicht.

00:31:10: Wir müssen... Leid ist mir tot.

00:31:13: also Sie können vielleicht in drei Wochen mal darüber nachdenken, mal für eine Stunde nicht hier zu sein.

00:31:19: Drei-vier Wochen Minimum aber das wird hier noch eine ganze Weile dauern.

00:31:24: Frau

00:31:24: Stolz ich kann doch nicht die nächsten drei vier Wochen meine Tage in dieser Krippe verbringen?

00:31:30: Doch!

00:31:32: Frau Stoltz wie stellen sie sich das vor?

00:31:34: Ich A zahle diese Kripe B habe ein Job.

00:31:38: Wie soll ich denn das machen?

00:31:40: Das haben Sie mir am Anfang aber nicht gesagt, wie lange das dauert.

00:31:43: Doch doch!

00:31:43: Also unsere Konzeption kennen sie und wir hatten ja ein sehr ausführliches Kennenlerngespräch und ich war auch bei Ihnen zu Hause.

00:31:49: Ich habe

00:31:49: doch nicht gedacht dass es wirklich dann so ist?

00:31:51: Und wir haben also... Es ist wirklich faktisch so, wir können jetzt... Wir können gucken was für Argumente Ihnen vielleicht bei Ihrem Arbeitgeber helfen.

00:32:02: werden wir keine Argumente finden, die diese Geschichte abkürzt.

00:32:06: Auf gar keinen Fall!

00:32:08: Also Sie können sich auch gerne nochmal mit der Leitung beratschlagen.

00:32:11: aber wenn wir jetzt... weil schauen sie was wird passieren Frau Ballmann?

00:32:15: Es ist nicht so dass wir sie jetzt ärgern wollen.

00:32:17: Selbst wenn wir sagen Wir haben totales Verständnis dafür das die Frau Ball Mann jetzt wieder arbeiten muss.

00:32:23: Wir haben noch eine zusätzliche Kraft.

00:32:25: Wir machen das jetzt mit Paula hier.

00:32:26: So selbst wenn wir das machen würden wird der Bummerang zurückkommen.

00:32:31: dann werden drei Wochen arbeiten und dann haben sie ein krankes Kind zu Hause.

00:32:35: Weil was passiert im kindlichen Gehirn?

00:32:37: Also Paula würde, wenn sie ... Max hat sie angefahren mit dem Bobbika!

00:32:41: Sie guckt nach hinten, sie sind nicht da.

00:32:43: Dann sagt sie nicht okay Mama ist nicht da ich nehme jetzt mal hier

00:32:47: die Tauti

00:32:48: sondern die hat Stress.

00:32:50: das Cortisol überschwemmt ihr Gehirnen Und da kommt sie mit meiner Hilfe noch nicht raus.

00:32:56: so viel haben wir noch nicht Kontakt aufgebaut, dass ich ihr helfen kann sich wieder zu regulieren.

00:33:02: Die sucht nach ihnen und dann hat die richtig

00:33:04: Stress.

00:33:05: Ja was ist denn doch nicht so schlimm?

00:33:07: Dann hat sie halt mal Stress.

00:33:08: Und doch das ist sehr wichtig!

00:33:11: Die beruhigt sich wieder ganz sicher und sie würde sich auch, wenn wir das durchziehen würden.

00:33:16: Würde sie nach ein zwei Wochen nicht mehr weinen.

00:33:19: aber trotzdem bleibt der Stress in ihrem Gehirn.

00:33:21: da gibt es auch Studien für Sie.

00:33:22: können kann ich Ihnen nennen falls ihr irgendwas für Ihren Arbeitgeber oder so brauchen schreibe ihn die gerne auf.

00:33:27: man hat das richtig erforscht Kinder kommen aus dieser Spirale nicht alleine raus.

00:33:33: sie brauchen eine Co-Regulation weil sie sonst in einem Entwicklungsschritt auch stecken bleibt und sie überhaupt nicht weiß, wie sie aus diesem Stress rauskommt.

00:33:44: Sowas kann langfristig auch zu einem chronischen Stress werden.

00:33:47: sowas kann die Gesundheit beeinflussen.

00:33:49: es sind ganz viele Dinge, die da passieren können.

00:33:52: Es wird höchstwahrscheinlich so sein dass die Paula sich relativ schnell anpasst weil natürlich der Körper sagt So viel Stress ist nicht gut.

00:33:59: in meinem System macht diesen Stress weg Und dann wird eine Anpassung erfolgen.

00:34:04: aber diese Anpassungen hatten Preis.

00:34:06: Das hat etwas mit Entwicklung zu tun.

00:34:08: Und es kann auch sein, dass Paula vielleicht erst in dreißig Jahren merkt was für ein Stress sie damals hatte mit einem Jahr.

00:34:14: aber wir hier werden das nicht forcieren können.

00:34:18: Frau

00:34:18: Stolz, Sie können doch nicht sagen dass wenn die Paula jetzt mit einen halben Jahren oder knapp einen halb jahren Stress hat das es irgendetwas damit zu tun hat was in dreißig jahren in ihrem leben läuft.

00:34:30: also das kann ich jetzt für paula natürlich nicht sagen.

00:34:32: es wäre anmaßen zu behaupten wenn etwas so ist dann passiert das.

00:34:36: dafür sind die menschen einfach so unterschiedlich.

00:34:38: was man aber gemacht hat ist dass man dass die wissenschaft sehr lange schon forscht und man guckt was passiert mit Kindern Die ganz viel Stress haben in der frühen Kindheit.

00:34:49: Was passiert mit denen in zehn, zwanzig, dreißig Jahren?

00:34:53: Darüber gibt es Studien und diese Studien sagen dass es sein kann das dieser Stress sogar noch bei dem Kind nachweisbar ist wenn es im Teenageralter ist.

00:35:04: und Es kann sein.

00:35:05: aber da müsste ich Vielleicht auch nochmal Fachleute fragen.

00:35:09: Ach, da kenne ich eine die hat zufällig den gleichen Namen wie sie das noch mal besser erklären könnte.

00:35:15: Es kann eben dazu...die kann das dann mit so Achsen erklären und keine Ahnung was Was dann wirklich passiert, wo.

00:35:23: auch wissen Sie wenn diese Bindungsgeschichte so unterbrochen wird die halt so unfassbar wichtig ist am Anfang.

00:35:29: Kann dieser chronische Stress dazu führen?

00:35:31: Wirklich dass dann Paula irgendwann, wenn sie denn vielleicht zur Autoimmunerkrankungen neigen würde das Das beschleunigt, also dass sie dann schneller was mit der Schildrüse bekommt.

00:35:43: Mit Herz-Kreislauferkrankungen und so weiter.

00:35:45: Aber das ist jetzt alles zu weit gegriffen!

00:35:47: Was ich sagen möchte ist, dass das, was wir jetzt hier machen ein Investment für Paula ist, das bei uns ein absolutes Qualitätsmerkmal ist... Wir werden dieses Qualitätersmerk mal nicht umschiffen.

00:36:02: Schauen Sie, wenn Ihr Mann sein Auto in die Werkstatt bringt und sagt, oh ich muss jetzt aber doch los weil ich muss auf die Autobahn.

00:36:10: Ich habe jetzt keine Zeit mehr!

00:36:11: Aber die Werkstadt hat die Schrauben noch nicht festgezogen.

00:36:14: würde ihr Mann mit dem Auto auf die Autobahn fahren?

00:36:18: Weil es muss nichts passieren.

00:36:20: ist kann Und so ist es eben auch bei Paula.

00:36:23: Es muss nicht aber es kann und vor allen Dingen Ihr Arbeitgeber hat keinen Spaß daran wenn wir das jetzt machen weil sie werden keine gute Mitarbeiterin sein, wenn ihr Kind in ein paar Wochen ständig krank ist.

00:36:35: Und da müssen wir vielleicht die ganze Eingewöhnung noch mal neu machen?

00:36:38: Jetzt vertraut Paula uns!

00:36:40: Ich habe hier schon einmal so einen Vertrauensvorschuss.

00:36:42: So ein bisschen kann ich mit ihr jetzt schon in Kontakt gehen.

00:36:45: Sie guckt nicht an sie kommt zu mir, sie möchte von mir den Bauklotz haben.

00:36:49: letztens wollte sie diese wunderschöne Kugelbahn von mir aufgebaut haben.

00:36:53: So jetzt vertraute sie mir Wenn ich jetzt ihr Vertrauen missbrauche und das fühlt sich für sie so an wie ein Vertrauensmissbrauch, weil die Mama ist nicht mehr da.

00:37:02: Dann verlieren wir das was wir jetzt so mühsam aufgebaut haben.

00:37:05: es tut

00:37:05: mir leid.

00:37:06: Ja das kann ich ja... Ich kann's verstehen.

00:37:08: also ich weiß noch nicht so wie ich bin beim Chefjetzregel aber ich kanns verstehen.

00:37:12: Das ist das wo Sie immer sagen von wegen dieser Stress dass ich den praktisch nur durch eine sichere Bindung mit der Paula.

00:37:21: Haben Sie mal etwas davon erzählt?

00:37:23: Ganz

00:37:23: genau!

00:37:26: Das habe ich damit gemeint.

00:37:27: Und diese Bindung, leider ist der Fokus so wenig darauf.

00:37:31: Wissen Sie?

00:37:33: Es entscheidet sich auch jetzt wie Paula später Beziehungen führen wird.

00:37:38: Wie sie im Geschäftsleben agieren wird.

00:37:40: Wird sie selbst sicher sein, wird sie das Gefühl bekommen die Welt ist ein guter Ort Die Welt ist sicher Ich bin sicher.

00:37:47: oder wird sie ein inneres Gefühl bekommen von Oh mein Gott!

00:37:51: dem nicht trauen.

00:37:52: Also es muss nicht, aber es kann

00:37:55: passieren.".

00:37:58: damit.

00:37:59: Ich habe ja auch so Vertrauensprobleme und bin mir ganz oft unsicher, auch wenn ich jetzt mit Ihnen spreche, merke ich dass Sie verunsichern mich gerade total.

00:38:09: Und das möchte ich nicht!

00:38:10: Ich möchte nicht, dass es Ihnen in irgendeiner Weise schlecht geht.

00:38:15: Wissen Sie?

00:38:15: Ich bin ja Erzieherin, ich bin keine Therapeutin aber was ich weiß ist, hab' ich auch mal in einem Kurs mitbekommen und seitdem habe ich das wirklich immer bei mir.

00:38:23: Wißen sie, wenn ich Ihnen das jetzt erzähle und bei ihnen wird etwas ausgelöst, dann können wir ziemlich sicher sein dass da etwas ist was vielleicht mal angeschaut werden möchte.

00:38:36: Wir haben auch ich habe ein paar Adressen die kann ich Ihnen geben.

00:38:39: erstmal geht mir jetzt gerade das Herz auf dass sie für Paula mitdenken.

00:38:46: Und Frau Ballmann, ich habe noch eine Idee!

00:38:48: Die

00:38:48: Paula hat auch eine total liebe Patentante die so viel Zeit mit ihm verbringt und soweit ich weiß ist sie ja Studentin.

00:38:55: Die Paula hatte auch noch ihre Oma und die ist doch auch so.

00:38:58: ein ganz sicherer Punkt.

00:39:00: und der Opa vielleicht können wir gucken wie Paula sich macht wenn andere Personen in der Eingewöhnung mit da sind?

00:39:07: Es ist nicht so dass wir das total gerne haben weil brauchen wir sie noch.

00:39:11: aber vielleicht können noch durch eine andere Person punktuell mitersetzen, dass ihr Chef da vielleicht mitspielt.

00:39:22: Ja also Frau Stolz ich freue mich das Sie da Alternativen haben Frau Stols dann müssen wir uns jetzt überlegen.

00:39:27: und wenn ich muss halt jetzt einfach überlegen was ist mir wichtiger?

00:39:31: Ich merke es schon!

00:39:33: Es ist super schwer weil da hängt ja auch unsere Existenz dran.

00:39:38: aber wenn ich mir jetzt überlege was ist mehr wichtig mein Beruf Oder mein Kind, mein Einkommen oder mein Kind.

00:39:46: Da liegt jetzt meine Priorität ganz klar auf meinem

00:39:49: Kind.".

00:39:52: Das

00:39:53: ist toll!

00:39:53: Ich würde sagen es ist ein gutes Investment und wir haben in paar Monaten eine neue Situation.

00:39:58: Vielleicht hilft es Ihnen dass Sie nicht so auf das große Ganzen schauen, dass sie nicht jetzt auf... Oh Gott, das wird jetzt irgendwie immer so sein.

00:40:06: Wir haben ... Jetzt haben wir September sagen wir mal im November, wenn wir die Laternen gebastelt haben.

00:40:12: Wenn es schon dahin geht dass wir so in Richtung Weihnachten gehen dann sieht die Welt schon wieder anders aus.

00:40:17: Wir müssen jetzt Paula in den Fokus nehmen und wir müssen gucken wie macht Paula das?

00:40:23: Und wissen Sie jetzt ist es so.

00:40:25: schauen sie ich habe jetzt im Oktober auch nochmal zwei Wochen Urlaub Das heißt Ich bin in der Zeit nicht da, dann kommt auch noch mal eine neue Person.

00:40:34: Und Paula ist halt über den Verstand noch nicht erreichbar!

00:40:39: Sie können ihr nicht sagen die Tauti ist jetzt nicht da.

00:40:43: diese Bille übernimmt jetzt... Die Tautie kommt aber in zwei Wochen wieder.

00:40:47: So das kann Paula noch nicht verstehen.

00:40:49: was heißt?

00:40:49: Ja muss denn die Paula jetzt aber zu jedem?

00:40:51: ich meine wir wissen ja Samsia gesagt dass Paula und ich haben eine sichere Bindung.

00:40:57: Das haben sie gesagt, Sie haben uns gut beobachtet und sehen, dass ich die Paula gut regulieren kann.

00:41:03: Leider ist ja mein Mann vor zwei Jahren verstanden ... Ja, das war alles noch gar nicht so.

00:41:07: Doch, während der Schwanger ... Ups!

00:41:14: Die hat mich von dem Jahr verlassen wegen der Jüngeren.

00:41:17: Komm, wir machen mal ein Klischee auf.

00:41:19: Ich bin ja alleinerziehend wie Sie wissen.

00:41:21: also es ist natürlich umso wichtiger, Jetzt habe ich eine Frage, Frau Stolls.

00:41:30: Wir haben ne sichere Bindung und das haben wir alles super gemacht.

00:41:33: Ich hab auch ganz gutes Netzwerk wie gesagt Paulas Oma und die Tante.

00:41:38: Nur wenn die jetzt die Paula zu ihnen auch ne sichare Bindung aufbaut, dann sind sie aber drei Wochen nicht da.

00:41:46: Muss die denn hier in dieser Krippe zu jeder Einzelne ne sichäre Bindung auffaun?

00:41:51: Das hitt sicher ein Jahr noch da!

00:41:53: Nein es ist so dass es nicht nur davon abhängt, dass die Personen da sind.

00:41:58: Aber wir brauchen natürlich noch mindestens eine zweite Person wo Paula sich sicher fühlt.

00:42:04: Es ist auch gar nicht gesagt das ich unbedingt die bleibe, die für Paula die wichtigste ist.

00:42:09: Das kann gut sein.

00:42:11: also wissen Sie wenn die Paula sich hier safe fühlt dann streckt ihre Fühler aus und dann wird sie gucken.

00:42:16: welche Person ist eigentlich für mich richtig gut weil wir arbeiten ja im Team und es ist nicht so dass wir den Kindern vorschreiben hey irgendwie das ist jetzt deine da darfst du nur hin, das wird sich die Paula schon selber aussuchen.

00:42:29: Am Anfang braucht die Paula Sicherheit und es ist ja jetzt schon so dass ich, wie habe ich sie genannte Bitte?

00:42:35: Dass ich halt meine Kollegin Die ist ja jetzt schon immer mit dabei, ne?

00:42:39: Sie ist ja immer schon wenn irgendwas ist bringt sie sich mit ein.

00:42:42: Also die dockt sich jetzt schon so an!

00:42:45: Das wird so eine fließende Geschichte sein.

00:42:47: ich will das.

00:42:47: Ach das machen Sie

00:42:48: absichtlich?!

00:42:49: Ja

00:42:49: natürlich!

00:42:50: Ist da

00:42:50: ein Plan dahinter?

00:42:51: Absolut wir haben das von der PIKA.

00:42:54: also wir arbeiten hierher auch nach dem partizipatorischen Eingewöhnungsmodell... Was

00:42:57: bedeutet es?

00:42:58: was bedeutet es habe ich irgendwie das haben Sie mir mal erzählt aber ich hab's nicht wirklich verstanden

00:43:03: und dass wirklich alle einen Mitspracherecht haben partizipieren, dass alle das mitgestalten im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

00:43:11: Paula gestaltet es mit, wir gestalten es mit...

00:43:15: Aber jetzt habe ich doch noch mal eine Frage Frau Stolz!

00:43:18: Weil ne Freundin von mir hat ihr Kind in der Grippe B ... Wir sind ja hier in Grippe A Und die machen... Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher.

00:43:28: Irgendwas mit einer Großstadt, meins?

00:43:30: Berlin?

00:43:31: Nee!

00:43:32: Berlin genau ein Berliner Modell und einen Münchner Modell gibt's auch noch.

00:43:38: Ja es gibt noch einige andere Modelle und die sicherlich auch alle ihre Berechtigung haben.

00:43:44: Und das ist erstmal, es ist total fantastisch dass es überhaupt Eingewöhnungsmodelle gibt und man sich damit auseinander gesetzt

00:43:50: hat.

00:43:50: Ja also als ich Kind war, als ich kind war Frau Stolz gab's das gar nicht gell?

00:43:54: Ich bin ja viel früher in einen Kindergarten gekommen.

00:43:58: übrigens diese Geschichte wäre jetzt wahr.

00:44:00: an dieser Stelle kein Rollenspiel.

00:44:02: meine eigene Ankehrerfahrung dass man mich in einem ganz normalen Dorfkindergarten genommen hat mit eineinhalb Jahren, habe ich glaube schon mal erzählt.

00:44:13: Da waren aber alle anderen schon drei und ich wurde über Beziehungen genommen.

00:44:18: Auf dem Dorf hatten wir Beziehung.

00:44:21: Ich

00:44:21: habe ungefähr zwei Jahre lang, das erzählt man immer wieder.

00:44:25: Habe ich

00:44:26: geschrien und geweint und wollte da nicht bleiben?

00:44:29: Ich hing in den Maschentratzaun.

00:44:32: Hab ich mich festgekrallt und hab gebrüllt wie am Spieß.

00:44:35: Das wird auch auf jeder Feier erzählt ... Da sieht man deine Kraft!

00:44:41: Genau, da sieht man meine Geduldsfähigkeit.

00:44:45: Jetzt kann man natürlich ein bisschen... Erzählungen und so, die bauen immer ein bisschen auf.

00:44:51: Vielleicht waren es nicht ganz zwei Jahre... ...die sie da im Maschendrahtzaun hingen?

00:44:55: Aber man sieht diese Dramatik!

00:44:57: Und hätten Sie die mögliche Eingewöhnung... Ja total!

00:45:01: ...wäre dem nicht so gewesen.

00:45:02: Sie wussten noch gar nicht was da passiert.

00:45:04: Schauen Sie mal.

00:45:04: Die wussten gar nicht, was

00:45:05: passiert?!

00:45:06: Nein nein nein, gar nicht!

00:45:07: Und ich meine das war einfach... Man sieht aber auch wo meine Motivation herkommt um mich mit diesem Thema so auseinander zu setzen.

00:45:16: Das meine ich eben.

00:45:18: Es gab ja einfach gar keine Eingewöhnung.

00:45:21: Und es gibt auch ganz viele Länder, ging ja vor kurzem

00:45:24: Frankreich... Jetzt zwitschen wir wieder zu Frau Ballmann von Paula zurück?

00:45:27: Also

00:45:27: wir zwitscheln wieder mit Frau Ballman-Paula.

00:45:29: Guck ich wollte schon wieder was anderes machen!

00:45:30: Genau, also

00:45:33: Frau

00:45:33: Ball Mann hat jetzt Frau Stolz gefragt von wegen, er gibt ja auch noch andere.

00:45:38: und du hast gerade gesagt wie schön dass wir Eingabündungsmodelle haben.

00:45:41: Wie

00:45:41: schön das wir Eingebündungs-Modelle haben die halt auch so nach dem partizipatorischen eben, nach einem wirklich bindungssensiblen Eingewöhnungsmodell arbeiten oder eben auch so wie da gibt es noch die Gesellschaft für frühe Bindung.

00:45:57: total propagiert.

00:45:58: Kinder brauchen Zeit, um anzukommen und nicht nur Kinder brauchen die Zeit.

00:46:02: auch sie Frau Ballmann wissen Sie am Anfang was ja so da sind.

00:46:06: sie vorbei gekommen haben sich einfach hier umgeschaut in der Krippe.

00:46:09: ich habe ihnen gesagt wo der kaffe vollautomat steht.

00:46:12: sie haben sich dann kaffee gezogen sind mit paula durch die krippe gelaufen haben sich hier mithingesetzt damit hingesetzt.

00:46:18: also sie wir haben sehr wirklich sehr willkommen geheißen.

00:46:21: wir haben uns unfassbar gefreut

00:46:22: wie das stimmt

00:46:24: aber auch dass ist Teil des konzeptes weil sie sind ja auch, Paula nimmt sich an was Sie fühlen.

00:46:32: Und wenn Sie sich hier sicher fühlen, wenn Sie hier gut aufgehoben sind und dazu gehört eben auch dass wir über Dinge sprechen und das wir ganz klar auch bei unserer Linie bleiben...

00:46:42: Also es glauben Sie ernsthaft?

00:46:43: Dass die Paula fühlt was ich

00:46:46: fühle?!

00:46:47: Ich glaube das nicht!

00:46:48: Das ist wissenschaftlich erwiesen.

00:46:52: Ist das dieser Herr Brisch, von dem Sie immer sprechen?

00:46:55: Ja genau.

00:46:56: Das ist der Professor Brisch und da gibt es aber noch zahlreiche andere, die halt... Da gibt es auch Menschen, die über Korrekulation sprechen.

00:47:04: Paula kann alleine noch nicht, sie ist alleine noch komplett

00:47:07: unheimlich.

00:47:07: Ist das auch dieser Prof.

00:47:09: Bauer, der immer von Resonanz spricht?

00:47:11: Oh, er schreibt tolle Bücher!

00:47:13: Prof.

00:47:13: Esso, Sie kennen sich aber sehr gut aus.

00:47:15: Ja ich lese den gern!

00:47:16: Der hat ein ganz neues Buch geschrieben.

00:47:18: da geht es um künstliche Intelligenz das habe ich gelesen.

00:47:22: Dann gibt es auch noch den Thomas Harms, der sehr gute Bücher schreibt zum Thema Co-Regulation.

00:47:29: Auch sehr gut lesbar überhaupt Bindungen.

00:47:32: Dann gibt das die Grossmanns.

00:47:33: Sie können auf dem Anfang kommt es an.

00:47:36: Die haben auch ein Podcast, da wird viel mit Bindungsexpertinnen

00:47:39: besprochen.

00:47:40: Großmanns ist nicht dieses Ehepaar?

00:47:44: Da habe ich mal was gehört!

00:47:46: Ja, da hab' ich mal etwas gehört!

00:47:47: Die haben mal was gesagt zum Thema der Unterschied zwischen Beziehung und Binn... Das fand ich immer sehr spannend.

00:47:53: Können

00:47:53: Sie sich noch daran erinnern, was das war?

00:47:56: Ja ja die haben gesagt dass Bindung eine ganz besondere Form von Beziehung ist und dass ich ganz schnell zu allen Menschen alle möglichen Menschen Beziehungen habe aber nur zu ganz wenigen Menschen Bindungen.

00:48:08: Und das ist auch gut so und das sichert uns ja auch.

00:48:11: stellen sie sich vor sie würden jedem irgendwie total blind bin.

00:48:13: Ah Frau Stoll sich hätt ne Bitte!

00:48:16: Sie haben mir das ganz am Anfang mal erzählt diesen Vergleich, wo da war mein Mann noch bei mir.

00:48:24: Da war der schon voll weg?

00:48:25: Ich weiß nicht mehr!

00:48:26: Aber da haben Sie mal

00:48:28: so... ich weiß was Sie meinen und ich bin da,

00:48:30: ah ja.

00:48:32: Wo Sie gesagt haben mit allem das habe ich... würden sie das einfach nochmal wiederholen weil ich finde damals habe ich so bisschen verstanden, was sie meinen

00:48:44: mit Gewöhnen.

00:48:45: Also Sie haben ja die Paula lange getragen.

00:48:48: Sie haben die Paula gestellt und sie haben sie versorgt.

00:48:52: Sie waren bei ihr besonders in dieser schwierigen Zeit auch wie das mit ihrem Partner war.

00:48:58: War es so dass die Paula dass für Paula die Welt ja in Ordnung war, weil sie da waren.

00:49:04: Sicherlich haben Sie sich auch mal allein gelassen gefühlt.

00:49:06: Aber Sie haben mir eben schon erzählt, Sie haben ein gutes Netzwerk.

00:49:09: Eltern haben ihn geholfen und haben sie unterstützt.

00:49:12: Also für Paula war beste Möglichkeit wirklich da zufrieden zu sein und ihrer Bedürfnisse erfüllt zu bekommen.

00:49:21: Und auch feinfühlig auf ihre Bedürfe, sondern auf ihre Anfragen eingegangen zu sein.

00:49:25: Das heißt die Paula hat zu ihnen eine Bindung aufgebaut.

00:49:28: Es ist ja auch nicht das passiert ja nicht per Geburt, es ist ja nicht so sie kriegen das Kind und Sie haben jetzt die feste Bindung.

00:49:34: Nein,

00:49:35: das habe ich mal gehört!

00:49:36: Sie müssen das schon erst einmal beweisen.

00:49:39: Sie müssen schon auch sagen ob sie taugen.

00:49:41: Mir hat auch jemand gesagt, dass so diese Phasen sind mit dem Bindungsaufbau.

00:49:47: Genau!

00:49:48: Und dass das so wie im Jahr ungefähr ist die Phase abgeschlossen aber es geht auch erst so mit zwei Monaten los.

00:49:55: Das fand ich auch ganz spannend.

00:49:56: Vor allem ja abgeschlossen finde ich so einen schwierigen Begriff weil es eine Totalität hat.

00:50:01: Es ist so, dass Paula mit einem Ja ganz klar weiß Ich kann in die Welt gehen.

00:50:06: Meine Mutter sichert mich, falls der Säbelzantiger kommt.

00:50:10: Dem wird der Kopf abgehackt!

00:50:12: Das weiß die Paula und deswegen macht sie sich auf den Weg.

00:50:15: Die geht jetzt, geht sie los... Womit wir wieder

00:50:19: ein bisschen bei Fizek sein könnten.

00:50:23: Entschuldigung, aber wäre mein Kind in einer Krippe und würde da jemand nicht freundlich mit meinem Kind umgehen?

00:50:31: Und ich würde das erfahren oder mitkriegen.

00:50:35: Warm anziehen ganz warm anziehen.

00:50:37: Ich würde einen Kettenhemd um den Hals tragen Weil da wäre Schluss mit Gewaltfreiheit.

00:50:42: Ja,

00:50:43: gut es freut mich jetzt, mich freut das zu hören weil wir wirklich hier so arbeiten dass wir immer uns denken die Eltern sind dabei.

00:50:51: Das ist auch wenn sie nicht da sind.

00:50:52: Gute Idee,

00:50:53: gute Idee!

00:50:54: Hab ich immer das Gefühl Sie schauen mir auf die Finger?

00:50:57: Ja, das dürfen Sie

00:50:58: ja... Und deswegen freu' ich mich.

00:51:00: Das macht mir keine Angst.

00:51:02: Was Sie eben sagten, dass Sie jetzt ein ungutes Gefühl kriegen als Ihr das erzählt mit der Bindung und und und, dann sagen wir, ich krieg jetzt ein ganz un gutes Gefühl.

00:51:11: Das kriegen Sie weil Sie damit in Resonanz gehen.

00:51:13: Ich kriege jetzt zum Beispiel kein ungutes Gefühl, wenn Sie mir sagen Kettenhemd, weil ich weiß, dass ich gut arbeite weil sie weiß, dass hier auf ihre Paula gut geachtet wird.

00:51:23: Da brauchen wir aber Sie!

00:51:25: Wir brauchen Sie mit, denn wir haben eine Erziehungspartnerschaft und es ist nicht so, dass wir da sind.

00:51:30: Und ja, wir liefern jetzt die Paula ab und nach mir diesen Flut, da sind wir nicht die richtige Einrichtung.

00:51:34: Das ist Ihnen auch egal, wenn ich jetzt sage Frau Stolz, ich bezahle dafür, dass Sie auf mein Kind aufpassen.

00:51:40: Es interessiert sich gar nicht wirklich.

00:51:42: Wir haben es hart gearbeitet und dafür waren eben auch Sponsoren nötig.

00:51:46: also wir haben zum Glück auch Menschen aus der Wirtschaft, die uns unterstützen.

00:51:49: Sie hatten tolle Fortbildungen, glaube ich.

00:51:51: Genau

00:51:52: das was sie hier leben und wie sie die Kita führen ist das was Kinder brauchen.

00:51:58: dafür haben wir Menschen gewinnen können die halt diese Lücke geschlossen haben.

00:52:03: wenn ich ihnen jetzt sage oder wenn sie sich entscheiden dass das hier zu Ende ist weil wir die Eingewöhnung nicht beenden So, dann sind sie hier nicht richtig.

00:52:13: In den meisten anderen Kitas wo ich gearbeitet habe bisher war es so dass wir es irgendwie durchziehen mussten weil wir aus Geld angewiesen sind.

00:52:21: jetzt haben wir aber hier Firma XY im Rücken die sagt diesen Gap schließen wir.

00:52:27: Wir sorgen dafür das Sie hier, weil wir haben ja auch eine Fachkraft mehr was in anderem Kitas nicht ist so wir sorgen dafür dass sie A die Fortbildungen kriegen die sie brauchen damit sich hier gut arbeiten können ausreichend Supervision haben, wenn im Team der Segenschief hängt und wir finanzieren das.

00:52:46: Und wir finanzieren auch das fehlende Kind weil wir wissen sie werden ganz schnell diese Lücke wieder füllen können.

00:52:52: Kann ich

00:52:52: mal zwischendurch erwähnen dass ich ja Fantasie Romane sehr mag?

00:52:56: Aber gut!

00:52:58: Aber Frau Beilmann ich wollte Ihnen das doch noch einmal erzählen mit Ihrem Mann.

00:53:01: Diese Geschichte war damals so.

00:53:03: da habe ich Ihnen auch gesagt wissen Sie Jetzt hat sich Paula total an sie gewöhnt.

00:53:07: Sie müssen sich vorstellen, sie lernen einen Menschen kennen auch finden den auch attraktiv und interessant und daraus entwickelt sich eine Beziehung und es braucht ja so seine Zeit bis sie wirklich wissen mein Partner oder meine Partnerin das ist jetzt der Mensch dem ich vertraue der in meiner Seite steht und sie fühlen sich wenn dieser menschen ihrer Nähe ist total safe.

00:53:29: Sie machen mit diesem Menschen gerne alles jegliche Intimität.

00:53:35: Und jetzt würde ihr Partner auf den Gedanken kommen und sagen, so liebe Frau Ballmann oder lieber Anke – ich nenne es, sag jetzt mal, dir wird sie ja nicht vor Ballmann nennen!

00:53:43: Also es wäre ja komisch.

00:53:44: Also lieber Anka pass auf….

00:53:46: Ich bin jetzt so und so bei mir ist irgendwie was weiß ich aus welchem Grund?

00:53:51: Er hat auf jeden Fall einen Grund und sagt schau mal das hier ist der Peter Und der Peter, der übernimmt jetzt phasenweise meine Aufgabe die ich in der Partnerschaft mit dir habe.

00:54:05: Also ich kann nicht immer da sein!

00:54:06: Ich bin auch schon mal über Nacht weg und jetzt ist Peter da.

00:54:10: So wir machen jetzt eine einwöchige Eingewöhnung und dann nimmst du bitte Peter und zwar mit allem.

00:54:20: Und wenn ich alles meine oder alles sage, dann meine ich auch alles.

00:54:23: Also auch alle zwischenmenschlichen Dinge wird Peter jetzt erfüllen!

00:54:27: So ist das in der Eingewöhnung mit einem Kind.

00:54:30: Also nicht um Gotteswillen, ne?

00:54:33: Nein,

00:54:33: aber ich finde dieses... nein, nein!

00:54:35: Aber im Gottes willen.

00:54:36: Ich gehe mal davon aus, dass es jemand versteht.

00:54:38: Ich finde einfach den Vergleich so wichtig.

00:54:41: Warum ich den auch gerne nehme, Frau Ballmann?

00:54:44: Letztens hatten wir eine Schulung und da war ein Professor da.

00:54:49: Der ist von einer Universität hier in Deutschland diesen Vergleich, ich habe mich getraut diesen Vergleich zu bringen.

00:54:58: Und er hat gesagt wissen Sie was Frau Stolz?

00:55:01: Genau so ist es!

00:55:04: Ich würde sofort unterschreiben weil die Kinder ja nicht unterscheiden können.

00:55:08: sie können sich das hier nicht erklären.

00:55:10: Sie haben nur dieses unfassbar intensive Gefühl zur primären Bezugsperson und jetzt wird eben da jemand anders vor die Nase gesetzt ist halt diese Bedürfnisbefriedigung, wie auch immer Bedürfenste eines einjährigen oder einer Mitte-dreißigjährigen Frau aussehen.

00:55:27: Ist ja jetzt völlig egal!

00:55:29: Werden jetzt von einem anderen Menschen übernommen.

00:55:31: und dieses Gefühl dass man diesen Menschen vertrauen kann, das Dinge okay sind... Das muss sich langsam entwickeln

00:55:41: und deswegen

00:55:42: machen wir es so lang.

00:55:44: Und langsam.

00:55:46: Deswegen machen wir auch nochmal eine Gewöhnung.

00:55:48: Langsam ist halt nicht in zwei Wochen, es gibt keine Eingewöhnungen die in zwei wochen abgeschlossen sind, sie gibt das einfach nicht.

00:55:57: und deswegen ist mir dieser Vergleich immer so wichtig.

00:56:00: von wegen der Kriegste irgendeinen neuen Partner aufs Auge gedrückt denn du dir nicht mal selber aussuchen kannst und dann sagt dein Partner tut er ist toll vertraut dem.

00:56:09: Das musst du erst mal checken.

00:56:11: Auch

00:56:12: zulassen können, weil es

00:56:13: geht ja dann... Und derjenige muss das auch erst einmal beweisen?

00:56:15: Ja und jetzt bin ich als erwachsene Frau, wenn mir das jemand sagt, könnte ich immer noch sagen, sag mal hast Du den A-Punkpunkt offen zupf Dich!

00:56:25: Ich nehme doch nicht irgendjemandem den Du mir gerade vorsetzt.

00:56:28: Ich mag den nicht, ich finde ihn unsympathisch keine Ahnung, ich will das überhaupt nicht.

00:56:32: nur als Kind.

00:56:34: und jetzt immer wieder bei unserem Hauptthema hast Du keine Chance Das machen, du musst deinen Eltern vertrauen und muss da sein wo sie dich hinsetzen.

00:56:45: Egal ob das Grippe A B C oder Z ist

00:56:49: Und es wird ja auch zu ihrer Realität.

00:56:51: Das wird zur kindlichen

00:56:52: Realität,

00:56:53: weil das Kind ja noch keine andere Realität kennt und wir stellen die Eltern, stellen sie sich stellvertretend für das Kind vor wie es denn dort sein soll?

00:57:01: Weil die Eltern ja schon eine Realität haben!

00:57:04: Sie haben schon dreißig Jahre Lebenserfahrung... Genau!

00:57:07: ...fünfundzwanzig, fünfundvierzig, keine Ahnung, wie alt die Eltern sind.

00:57:11: Diese jahre Lebenserführungen haben sie ja und sie wissen ganz genau dass eine Einrichtung in Deutschland, die vom Jugendamt Betreut wird mit guten Erzieherinnen ein guter Ort ist.

00:57:24: Das Kind weiß es aber nicht!

00:57:25: Genau,

00:57:27: das Kind weiß's nicht und das Kind erfährt leider einfach auch oft dass es so nicht ist.

00:57:33: D.h.,

00:57:34: das Kind entwickelt eine andere Realität?

00:57:36: Das Kind weiss es sich.

00:57:37: und ob jetzt das Kind... Irgendwo in einem rumänischen Weisenhaus abgegeben wird für ein paar Stunden oder in einer ganz schicken Kita ist erst mal für das Kind unrelevant.

00:57:48: Ja, und die Schickkita heißt auch nicht dass die Schikkita gute Kita ist.

00:57:52: es wäre mir ganz wichtig an der Stelle Und wir können ja nochmal eine Folge von mir aus machen zum Thema was ist eine gute Kita?

00:58:01: Das wär auch noch mal spannend.

00:58:02: Woran erkenne ich denn das?

00:58:04: Ich erkenns auf jeden Fall wenn man das Thema Eingewöhnung Jetzt einfach mal bei Eingewöhnung lassen.

00:58:10: Ich würde ganz gerne noch so ein bisschen zu den Folgen was sagen, wenn das nicht gelingt?

00:58:14: Ja ich würd' ganz kurz, ganz kurz was sagen... Sie haben ja eben, ich gehe noch mal zu Frau Ballmann.

00:58:20: Sie haben eben nach den Eingewöhnungsmodellen gefragt.

00:58:23: und das was zumindest in den Regionen, in denen ich so unterwegs bin die ich so kenne und dass wir immer praktiziert haben ist halt das Berliner Eingawöhnungsmodell und das ist sicherlich ein ganz tolles Eingwöhnungenmodell.

00:58:34: man hat sich viele Gedanken gemacht alles ist gut.

00:58:36: Das was für uns jetzt hier total fremd es ist als es so, dass die Eltern erstmal nicht wichtiger Akteur in diesem ganzen Spiel betrachtet werden.

00:58:46: Das heißt, die Eltern werden schon von Anfang an gebeten eine Rolle einzunehmen, die eher passiv ist und das ist bei uns ja komplett anders.

00:58:54: mag auch sein dass es berliner Modellis entwickelt worden als die Kinder er drei vier Jahre alt waren und in Nikita gekommen sind und dort doch nur ein paar Stunden geblieben sind.

00:59:04: jetzt sind die Kinder aber ein Jahr oder jünger und bleiben den ganzen tag.

00:59:08: das heißt wir brauchen eine komplett andere Voraussetzung damit das gelingen kann.

00:59:12: Das Berliner Modell sieht vor, dass man halt so einen Schnuppertage hat.

00:59:19: Dass die Eingewöhnung startet und die Eltern sind die ersten drei Tage dabei.

00:59:23: Und am vierten Tag ist die erste Trennung.

00:59:25: Also da wäre zum Beispiel das was Sie jetzt eigentlich fordern Frau Ballmann, während mit dem Berliner Eingawöhnungsmodell kein

00:59:31: Problem.

00:59:32: Das habe ich eben von Freundinnen gehört, die das anders gemacht haben.

00:59:35: Aber Frau Stolz, mir leuchtet es total ein und wie gesagt, ich hab ja auch schon paar Sachen gelesen und sie haben mir von paar Sachen erzählt vielleicht können wir's ja so machen?

00:59:45: Vielleicht können wir uns ja noch mal treffen.

00:59:46: Ich würde eine Freundin gerne mitbringen Die in einer anderen Kita ist und da ist es problemlos gelaufen innerhalb von vierzehn Tagen.

00:59:54: ihr Kind ist total entspannt geht da auch gern hin Es geht den Kindern hier, glaube ich schon gut.

01:00:05: Aber es kommen nicht alle Kinder sehr gern und da habe ich mit der Paula natürlich auch ein bisschen Glück.

01:00:10: die kommt wirklich gerne her.

01:00:12: aber Ich finde wir könnten doch auch mal wissen sie was ich machen könnte?

01:00:16: ich könnt man mit meinem Chef sprechen.

01:00:18: das ist ein wahnsinnig reiches Unternehmen.

01:00:21: Da könnte man doch mal irgendwie jemanden einladen Der einen Vortrag hält der dann auch so Sachen sagt, von wegen welcher Folgen hat es denn?

01:00:33: Wenn eine Eingewöhnung nicht gelingt.

01:00:35: Auch langfristige Folgen weil sie haben das vorhin mal erwähnt ich glaube zum Beispiel dass meine Themen die ich in meinem Leben habe so Sachen wie ja dass ich wahnsinnig schnell was werde ich denn jetzt

01:00:48: wütend

01:00:49: wird.

01:00:50: Und dass ich mir selber vielleicht auch ganz wenig zutraue und das ja auch schon wirklich psychische Themen hatte, und auch Therapie gemacht habe vor der Paula... Vielleicht hängt es auch alles damit zusammen, dass es mir als Kind nicht so gut ging?

01:01:09: Das wäre doch mal spannend!

01:01:11: Das könnte mein Chef finanzieren, der Macht ist bestimmt weil mein Chef ... Wissen Sie meinen

01:01:16: Chef?!

01:01:17: Der hat ja ... Das muss er nicht erfahren, dass ich das von ihm denke.

01:01:20: Aber der Mann?

01:01:24: Ich bin mir sicher, dass der Alkohol krank ist und der hatte auch schon zwei Herzinfarkte.

01:01:30: Und der ist nur gestresst.

01:01:31: Er ist ein netter Typ!

01:01:33: Aber der sagt immer zu mir, Frau Ballmann, meine Kindheit hat mir nichts geschadet.

01:01:40: Ich hab keine Gewalt erlebt.

01:01:41: Ich wurde hier und da mal gebrügelt, aber Gewalt habe ich nicht erlebt.

01:01:45: Ja... Das sagt, ja ich finde ihre Offenheit so toll.

01:01:48: Frau Ballmann ist es so toll und da merke ich gerade das danke ich jetzt wieder in Resonanz mit und ich war selber auch relativ früh in der Betreuung und habe viele Dinge erlebt an dich heute noch denke die nicht so gut waren.

01:02:03: also wo ich sehr häufig meine Eltern einfach auch total vermisst habe und ich hab auch einige Verhaltensweisen.

01:02:11: Ich konnte zum Beispiel am Anfang, also wenn ich das jetzt mal so ganz kurz, als ich wieder jetzt um Gottes will, eigentlich soll man ja gar nicht so intim werden bei Eltern.

01:02:19: aber ich muss das jetzt einmal ganz kurz sagen weil sie ja auch so offen sind.

01:02:23: Ja, ja.

01:02:23: Ich hatte z.B.

01:02:24: am Anfang und ich Eingewöhnungen gar nicht ertragen.

01:02:27: Ich konnte Eingawöhnung nicht erteilen.

01:02:29: Und ich habe gedacht, ich kann das nicht, geht nicht... Tolle, weil dieses Unternehmen was uns hier finanziert, die finanzieren uns selbst Erfahrungen.

01:02:39: Bedeutet das was zum Beispiel Therapeuten alle machen müssen bevor sie mit Menschen arbeiten dürfen?

01:02:45: Machen wir hier alles was in uns aufkommt können wir besprechen mit PsychologInnen.

01:02:51: Und da kam dieses Thema und da bin ich hingekommen, ich habe einfach immer mich gespürt was ich gefühlt hab als sich damals in einer Kita oder bei den Tagespflegepersonen einfach abgegeben wurde.

01:03:04: Ich habe immer meinen Schmerz gefühelt!

01:03:07: Und ich habe das so toll aufgearbeitet in diesen Selbsterfahrungen mit dem PsychotherapeutInnen weil mir war es ein Psychotherapeut.

01:03:15: Es war so irre, dass ich heute weiß wenn ich das Gefühl spüre.

01:03:19: Dass sich das Gefühl habe oh mein Gott es übermandt mich, dass das gar nichts mit dem Kind jetzt zu tun hat was weint sondern ich stellvertretend für das Kind mittraurig werde.

01:03:28: Schon

01:03:29: spannend.

01:03:29: Ich

01:03:30: kann das aber heute... Heute kann ich das total gut regeln!

01:03:33: Ich bin dann sofort bei mir und dann kann ich umso besser das Kind begleiten.

01:03:37: Aber Frau Beilmann wissen Sie wie viele Einrichtungen es gibt?

01:03:39: Und eigentlich leider die meisten wo die Erzieherinnen diese Selbsterfahrung nicht machen.

01:03:45: Das heißt, die wissen oftmals gar nicht was sie fühlen und warum?

01:03:49: Und das kriegen die kleinen Menschen ja auch mit!

01:03:52: Weil da wo ich eben gesagt habe, die Paula kriegt ja mit was Sie spüren und was Sie fühlen... Wenn Sie jetzt nicht da sind, kriegt sie auch mit etwas Erzieherinnen und Erziehern.

01:04:02: Das

01:04:02: ist total spannend.

01:04:04: Wir müssen uns unbedingt noch mal sehen.

01:04:06: Also unbedingt darüber würde ich echt gerne mehr erfahren.

01:04:09: können wir uns mal privat treffen Frau Stolz?

01:04:12: Also ja, Frau Beimer lassen Sie uns jetzt erstmal hier vielleicht das Gespräch und ich spreche mal mit meiner Leitung.

01:04:19: Welchen Rahmen?

01:04:20: Weil ich möchte jetzt auch nicht irgendwie... Ja aber das können wir... also lasst

01:04:26: mir jetzt was verstehen!

01:04:27: Gut dann lass mal stehen und ich frage mal meinen Chef ob der Fünf Tausend Euro locker macht und dann laden wir mal jemanden ein.

01:04:36: Ich kenne da zwei Frauen, die haben auch ganz ähnliche Namen wie wir haben.

01:04:39: also lustig jetzt dieser Zusammenhang.

01:04:41: Komisch

01:04:42: diese Zufälle immer!

01:04:44: Auf jeden Fall würden die sicher kommen und das wären auch die richtigen, die auch in einem Wirtschaftskontext gut Antworten geben.

01:04:50: Frau Ballmann ich danke Ihnen erstmal.

01:04:53: Also habe ich jetzt fasse ich nochmal zusammen.

01:04:56: Paula bleibt mit ihnen oder mit jemandem.

01:05:00: Ich meine, ich habe Ihre Situation ja im Blick, dass Sie ... Wir kriegen das hin!

01:05:05: Wir kriegen es hin.

01:05:06: Lassen sie uns zusammen setzen.

01:05:08: Planausklügel.

01:05:09: Was wir aber damit haben ... Frau

01:05:11: Stolz, ich mag Ihre Zuversicht und danke, dass sie mich jetzt so gestärkt hat.

01:05:17: Mit einem ganz anderen Haltung zu meinem Chef, da gehe ich gleich mal hin und sage ihm, hör zu Hansi Wer jeden Abend eine Flasche Rotwein reinknallt.

01:05:26: Nein,

01:05:26: das sagen Sie so

01:05:27: nicht!

01:05:29: Ich würde es aber auch nicht im Sprechen.

01:05:31: Also meine Chefin, unsere Leitung wäre auch bereit ihm das zu erklären.

01:05:37: also wenn sie möchten kann ihr Chef auch bei unserer Leitung anrufen.

01:05:42: dass ist hier in unserem Service mit drin damit wir da eine gemeinsame Argumentation finden weil Es ist auch so, dass er Verantwortung mitträgt und auch investiert in sein Unternehmen.

01:05:56: Wenn er der Paula jetzt noch ein bisschen Eingewöhnung gönnt.

01:06:00: Das verstehen nur die meisten Chefs

01:06:02: nicht!

01:06:04: Ach,

01:06:04: Frau Ballmann, toll!

01:06:05: Dankeschön!

01:06:07: Sie sind die Beste!

01:06:09: Vielen Dank und grüße auch an alle anderen im Team!

01:06:13: Genau ich grüß das Team!

01:06:17: Mein scheinender Moment ist, dass du Sebastian Fitzek unseren Podcast schickst.

01:06:24: und nochmal lieber Herr Fitzek.

01:06:26: Ich habe so grauenvolle Szenen für Sie.

01:06:30: Ich weiß gar nicht ob Ihre Romane so grausam sind wie die Realität in mancher Einrichtung.

01:06:36: Ich

01:06:37: werde ihm sagen er kann uns auf zwei hören.

01:06:40: Bitte diesen Podcast hören, ob er es tut weiß ich nicht.

01:06:43: Ich schicke ihm auf jeden Fall.

01:06:44: Sonntag hat er eine Mail und ich weiß ja, er liest seine Mails.

01:06:48: bis dahin habe ich aus dem Buch durch dann kann ich auch dazu was sagen.

01:06:51: und da werde ich ihn bitten den Podcast zu hören.

01:06:53: und bitte bis zur Minute siebenundsechzig weil auch da sprechen wir über ihn.

01:06:58: Und ganz am Ende?

01:06:59: Weil der Herr Fizek ist doch mein scheinender Moment!

01:07:02: Ja jetzt ist das Minute siebundsechs, weil eine Stunde plus sieben Minuten sind sieben und sechzig Frau Ballmann.

01:07:09: Ich hatte eine fünf in Mathe,

01:07:11: ich merke es.

01:07:13: Also scheinlich was da?

01:07:15: Hast du auch einen scheinen Moment?

01:07:16: Mein Scheinender Moment ist diese Podcast-Folge.

01:07:19: Ich glaube das da viel drin war und dass viele Dinge wirklich gut transportiert wurden.

01:07:24: Und mein Scheinendarmoment ist die Begegnung mit Frau Baalmann und Paula und dass sie bereit ist mitzugehen.

01:07:31: und meinen Scheindarmmoment ist, dass es offensichtlich Firmen gibt die auch Verantwortung mit übernehmen und das Ganze nicht, weil liebe Firmen es fliegt euch um die Ohren.

01:07:41: Diese Kinder, die jetzt eingewöhnt werden, werden in zwanzig Jahren bei euch Bewerbungen

01:07:46: schreiben!

01:07:47: Liebe Firmen ist fliege euch jetzt schon um die ohren, weil guckt euch mal an wie viele eurer Menschen wegen psychischen Erkrankung zu Hause bleiben?

01:07:56: Shine on!

01:07:57: Shine On,

01:07:58: liebe Anke!

01:07:59: Shine on, liebe Claudia.

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